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Jugendämter häufiger wegen Sorge um Kindeswohl alarmiert

22.07.2019 - Erfurt (dpa/th) - Aus Sorge um das Wohlergehen von Kindern sind Thüringens Jugendämter 2018 häufiger als im Vorjahr eingeschaltet worden. Insgesamt wurde die Ämter im vergangenen Jahr 3481 Mal deswegen alarmiert. Das waren 142 Verdachtsfälle mehr als 2017, wie aus Zahlen des Landesamts für Statistik von Montag hervorgeht. In der Mehrzahl der Fälle stellte die Behörde zwar keine konkrete Gefährdung fest, jedoch häufig Hilfebedarf.

  • Der Schriftzug "Jugendamt" ist auf einem Schild zu lesen. Foto: Arno Burgi/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Schriftzug "Jugendamt" ist auf einem Schild zu lesen. Foto: Arno Burgi/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In 452 Fällen sahen die Jugendamtsmitarbeiter jedoch für die Kinder eine so große Gefährdung, dass diese etwa sofort aus ihren Familien herausgeholt wurden. 2017 lag die Fallzahl laut Statistik bei 461.

In 543 Fällen (2017: 518) gingen die Mitarbeiter von einer drohenden Gefahr für die Kinder und Jugendliche aus, wegen der aber zunächst noch kein sofortiges derart drastisches Eingreifen des Jugendamts als notwendig betrachtet wurde.

Keine konkrete sogenannte Kindeswohlgefährdung stellten die Jugendämter in 2486 der etwa durch Polizei, Staatsanwaltschaften, Bekannte oder Nachbarn übermittelten Verdachtsfälle fest.

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