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Kein Versorgungsengpass der Thüringer Trinkwassertalsperren

28.07.2019 - In Thüringens Flüssen und Bächen ist nach der langen Trockenheit nur noch wenig Wasser. Doch die Talsperren sind noch ausreichend gefüllt - und notfalls gibt es Reserven.

  • Die Staumauer der Talsperre Leibis/Lichte in Thüringen. Foto: Martin Schutt/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Staumauer der Talsperre Leibis/Lichte in Thüringen. Foto: Martin Schutt/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Erfurt (dpa/th) - Thüringens Trinkwassertalsperren sind trotz der wochenlangen Trockenheit noch relativ gut gefüllt. Die Speicher, die Wasser an 23 Wasserzweckverbände lieferten, hätten derzeit zwischen 69 Prozent und fast 93 Prozent ihres Füllstandes, sagte eine Sprecherin der Thüringer Fernwasserversorgung in Erfurt auf Anfrage. Etwa 40 Prozent des Trinkwassers in Thüringen komme aus den Talsperren. Die wichtigsten seien die Ohratalsperre bei Luisenthal (Kreis Gotha), die noch zu knapp 69 Prozent gefüllt sei, sowie die Talsperre Leibis/Lichte nahe Unterweißbach (Kreis Saalfeld-Rudolstadt) mit derzeit rund 75 Prozent.

Die Fernwasser-Gesellschaft verfüge über fünf aktive Trinkwassertalsperren, von denen Leibis/Lichte mit einem Fassungsvermögen von 36 Millionen Kubikmetern die größte sei. Sie füllen sich im Herbst und Winter. Zudem gewinnen die regionalen Wasserversorger Trinkwasser aus ihren Brunnen.

Die Talsperre Neustadt, die für Nordthüringen zuständig ist, sei derzeit zu etwa 73 Prozent gefüllt, die Südthüringer Anlagen in Scheibe-Alsbach (Kreis Sonneberg) und Schönbrunn (Kreis Hildburghausen) zu fast 93 beziehungsweise 87 Prozent.

Nach Angaben der Sprecherin besteht derzeit kein Bedarf, andere Wasserreserven für die Versorgung zu nutzen. Mit den Talsperren könnten Verbrauchsschwankungen und Trockenzeiten überbrückt werden. Bei großem Bedarf könne aus der für die Trinkwasserversorgung derzeit nicht genutzten Talsperre Schmalwasser (Kreis Gotha) Wasser zur Aufbereitung geleitet werden.

Bei der Trinkwasseraufbereitung gebe es bisher nur einzelne Tage mit Spitzenwerten, die bis zu einem Drittel über Normalbetrieb lagen. «Das ist alles noch stemmbar», sagte die Sprecherin der Fernwasserversorgung. Das Unternehmen liefere pro Jahr insgesamt mehr als 36 Millionen Kubikmeter Wasser.

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