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Kerst pocht auf weitere Investitionen in Tourismusbranche

28.02.2020 - 2019 war für den Thüringer Tourismus außergewöhnlich gut. Allerdings sind sich die für die Branche politisch Verantwortlichen einig, dass weiter etwa in Hotels investiert werden müsse. Akut hat die Branche aber noch andere Sorgen.

  • Valentina Kerst, Wirtschaftsstaatssekretärin in Thüringen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Valentina Kerst, Wirtschaftsstaatssekretärin in Thüringen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Erfurt (dpa/th) - Nachdem in Thüringen 2019 so viele Gäste übernachtet haben wie nie zuvor seit Beginn der aktuellen Statistik, hat Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst weitere Investitionen in der Tourismusbranche verlangt. Die Branche brauche im Freistaat noch mehr qualitativ hochwertige Übernachtungsmöglichkeiten, sagte Kerst am Freitag in Erfurt. «Nicht kleckern, sondern klotzen: Wir wollen, dass noch mehr Leitinvestitionen kommen.»

Dass zum Beispiel in Oberhof ein neues Premium-Familienhotel entstehe, sei wichtig für den Freistaat. Zudem sprach sich Kerst dafür aus, in Zukunft nicht nur auf die Zahl der Gästeankünfte zu schauen, um zu bewerten, inwiefern ein Jahr touristisch erfolgreich gewesen sei. So müsse etwa auch verstärkt darauf geachtet werden, wie sich die Wertschöpfung entwickele, die sich aus der Branche ergebe.

Im vergangenen Jahr sind laut Landesamt für Statistik erstmals seit 1991 mehr als zehn Millionen Übernachtungen in den Hotels, auf Camping-Plätzen und in anderen Gästeunterkünften mit mehr als zehn Betten gemeldet worden. Die genaue Zahl liege bei etwa 10,3 Millionen Übernachtungen, sagte Kerst. Das sei ein Plus von etwa 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Alle Regionen im Land hätten von diesem Zuwachs profitiert.

Jedoch zeigen die Daten auch, dass das Plus bei den Übernachtungszahlen unterschiedlich ist: Während diese Zahlen im Städtetourismus in Erfurt, Jena, Eisenach und Weimar um etwa 11 Prozent gegenüber 2018 stiegen, lag das vergleichbare Plus im Thüringer Wald bei nur etwa 4 Prozent. Überregional will Thüringen vor allem auch die 2021 in Erfurt stattfindende Bundesgartenschau (Buga) in den Fokus rücken.

Bei aller Freude über die Entwicklung im Thüringer Tourismus, beschäftigt allerdings die weitere Ausbreitung des Corona-Virus die Branche. «Wenn eine solche Pandemie stattfindet, dann wird auch Thüringen davon betroffen sein», sagte die Geschäftsführerin der Thüringer Tourismus Gesellschaft, Bärbel Grönegres. Wie Folgen ausfallen könnten, lasse sich derzeit aber noch nicht absehen. Stornierungen von geplanten Reisen im größeren Umfang habe es für Thüringen im Zusammenhang mit dem Virus bislang noch nicht gegeben.

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