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Krankenhausgesellschaft: Maßvolle Freigabe von Klinikbetten

28.04.2020 - Die Landeskrankenhausgesellschaft plädiert für eine Freigabe eines Teils der bislang für Covid-19-Erkrankte reservierten Klinikbetten für andere Erkrankte. «Eine Öffnung mit Augenmaß halte ich für sinnvoll», sagte Geschäftsführer Rainer Poniewaß am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Dies müsse allerdings so organisiert werden, dass bei einer zweiten Welle der Coronavirus-Pandemie mit deutlich steigenden Erkrankungszahlen die Behandlungskapazitäten für Infizierte sofort wieder hochgefahren werden könnten. Seit Mitte März hatten die Kliniken deutschlandweit verschiebbare Operationen abgesagt, um Betten für Corona-Patienten frei zu halten.

  • Ein mit Folie überzogenes Bett steht in einem Krankenhauszimmer. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein mit Folie überzogenes Bett steht in einem Krankenhauszimmer. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Für die ausgefallenen Einnahmen erhalten sie Ausgleichszahlungen von Krankenkassen und aus Steuermitteln. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will den Kliniken nun wieder mehr planbare Behandlungen ermöglichen. «Viele seit dem 16. März aufgeschobene planbare Behandlungen sind jetzt auch nicht mehr weiter aufschiebbar», sagte die Geschäftsführerin des Klinikums Altenburger Land, Gundula Werner, die Vorsitzende der Landeskrankenhausgesellschaft ist. Das betreffe etwa den Gelenkersatz oder Gallenoperationen.

Nach einem am Dienstag bekannt gewordenen Konzept Spahns sollen die Kliniken zunächst nur noch 25 statt bisher 50 Prozent der Intensivbetten für Covid-19-Patienten reservieren. Die OP-Kapazitäten sollen in einem ersten Schritt zu 70 Prozent für planbare Operationen geöffnet werden. Poniewaß sagte dazu, die Covid-19-Situation sei von Klinik zu Klinik unterschiedlich. «Wenn es eine Öffnung gibt, werden die Häuser auch verantwortungsvoll damit umgehen.»

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