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Landesbank Helaba macht im ersten Quartal weniger Gewinn

28.05.2019 - Frankfurt/Main (dpa) - Das Jahr 2019 hat für die Landesbank Hessen-Thüringen mit einem Gewinneinbruch begonnen. Im ersten Quartal verdiente Deutschlands drittgrößte Landesbank sowohl vor als auch nach Steuern etwa ein Fünftel weniger als ein Jahr zuvor, wie die Helaba am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Dennoch erwarte der Vorstand «für 2019 unverändert ein Ergebnis vor Steuern auf Vorjahresniveau», bekräftigte Vorstandschef Herbert Hans Grüntker.

  • Besucher stehen in Frankfurt am Main auf der Terrasse des Main Towers, der auch die Helaba beherbergt. Foto: Frank Rumpenhorst/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Besucher stehen in Frankfurt am Main auf der Terrasse des Main Towers, der auch die Helaba beherbergt. Foto: Frank Rumpenhorst/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Geschäftlich sind wir gut ins Jahr gestartet», erklärte Grüntker mit Verweis auf Steigerungen bei Neugeschäft und Zinsüberschuss. Allerdings belasteten steigende IT- und Beratungsaufwendungen im Zusammenhang mit Regulierungsanforderungen sowie die volle Berücksichtigung der Bankenabgabe und der Beiträge zu den Sicherungseinrichtungen für 2019 in Höhe von 71 Millionen Euro das Ergebnis. In der Folge sank der Vorsteuergewinn im Zeitraum Januar bis einschließlich März von 79 Millionen Euro vor Jahresfrist auf 64 Millionen Euro im laufenden Jahr. Der Überschuss im ersten Quartal verringerte sich von 52 Millionen Euro auf 42 Millionen Euro.

«Das erste Quartal ist immer ein Quartal - sowohl auf der Kostenseite als auch auf der Ertragsseite - was noch nicht so aussagekräftig ist», sagte Finanzvorstand Detlef Hosemann in einer Telefonkonferenz. «Das, was wir auf der Kundenseite gesehen haben, das stimmt uns doch positiv.» Die höhere Risikovorsorge begründete er mit Verweis auf «überschaubare Einzelfälle».

Im Gesamtjahr 2018 hatte die Helaba ihren Gewinn dank einer starken zweiten Jahreshälfte leicht gesteigert. Unter dem Strich verdiente das Institut, das Sparkassen in Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg betreut, 278 (Vorjahr: 256) Millionen Euro. Vor Steuern stand 2018 ein Ergebnis von 443 (447) Millionen Euro in den Büchern.

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