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Landtag prüft Einsatz von Plexiglas-Scheiben im Plenarsaal

13.05.2020 - Um in einigen Wochen trotz der Corona-Pandemie wieder Sitzungen im Plenarsaal abhalten zu können, erwägt die Landtagsverwaltung den Einsatz von Plexiglas-Scheiben. Dazu würden Angebote von Unternehmen eingeholt, die solche Schutzmaßnahmen zwischen den Sitzplätzen der Abgeordneten installieren könnten, sagte am Mittwoch Landtagspräsidentin Birgit Keller der Deutschen Presse-Agentur. Ziel sei es auszuloten, ob die Abgeordneten bald wieder im Plenarsaal statt wie derzeit in der Arena Erfurt tagen können – um so die Zusatzkosten von etwa 25 000 Euro pro Plenartag zu vermeiden.

  • Birgit Keller, Landtagspräsidentin von Thüringen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Birgit Keller, Landtagspräsidentin von Thüringen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zwar habe es noch keine wütenden öffentlichen Reaktionen darauf gegeben, dass der Landtag in der Arena tage, was mehr Geld kostet als Plenarsitzungen in den Räumlichkeiten des Parlaments. «Aber wir sehen das natürlich selbstkritisch», sagte Keller.

Geplant sei, eine Musterkabine mit Plexiglas-Verkleidung im Plenarsaal des Landtages aufzustellen. So sollen die Abgeordneten ausprobieren können, wie es sein würde, dort während eines Sitzungstages zu arbeiten. Keller: «Mir ist wichtig, dass alle Abgeordneten eine solche Lösung auch akzeptieren würden.»

Der Landtag traf sich am Mittwoch das zweite Mal zu einer Sitzung in der Arena Erfurt. Überlegungen, das Parlament unter der Wahrung der Mehrheitsverhältnisse mit nur 46 von 90 Abgeordneten im Plenarsaal tagen zu lassen, hatten sich zerschlagen, nachdem eine AfD-Abgeordnete erklärt hatte, sie trage ein solches Modell nicht mit – was zu dem Umzug der Abgeordneten in die Arena und den Zusatzkosten geführt hat.

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