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Laser und Linsen: Deutliches Plus bei Carl Zeiss Meditec

06.05.2019 - Gute Stimmung beim Jenaer Medizintechnik-Konzern Carl Zeiss Meditec: Umsatz und Ertrag steigen. Und der Vorstand schraubt die Erwartungen sogar noch höher.

  • Es hängen Stoffbeutel mit dem Zeiss-Logo an einem Garderobenständer. Foto: Martin Schutt/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Es hängen Stoffbeutel mit dem Zeiss-Logo an einem Garderobenständer. Foto: Martin Schutt/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Jena (dpa/th) - Digitale Mikroskope für Augenoperationen und Laser zur Sehschärfenkorrektur treiben das Geschäft des Jenaer Medizintechnik-Konzerns Carl Zeiss Meditec an. Das MDax-Unternehmen verbuchte im ersten Halbjahr des im Oktober begonnenen Geschäftsjahres ein Umsatzplus von 8,7 Prozent auf 667,2 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich zum Vorjahreszeitraum von 88,2 Millionen auf 110,4 Millionen Euro. «Wir haben viele Innovationen in unseren Geschäftsbereichen. Das sorgt für Wachstum», sagte der Vorstandsvorsitzende Ludwin Monz am Montag in Jena.

Monz bekräftigte die angehobene Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Danach soll sich der Konzernumsatz in einer Spanne von 1,35 Milliarden bis 1,42 Milliarden Euro bewegen. Das vergangene Geschäftsjahr hatte das zum Elektronik- und Optik-Konzern Carl Zeiss (Oberkochen) gehörende Thüringer Unternehmen mit Erlösen von 1,28 Milliarden Euro und einem Gewinn von 126,2 Millionen Euro abgeschlossen.

Angepeilt wird im laufenden Jahr eine Ertragsmarge (Basis Ebit) von 15,0 bis 17,5 Prozent. Zeiss Meditec gibt traditionell keine Ertragsprognose in absoluten Zahlen ab. Im ersten Halbjahr wurde nach Steuern ein Gewinn von 58,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Monz schloss weitere Firmenkäufe zur Ergänzung des eigenen Geschäfts nicht aus. «Wir sehen uns nach Kandidaten um.»

Zeiss Meditec entwickelt und produziert vor allem Operationsmikroskope, Laser sowie künstliche Linsen für trübe Augen beim sogenannten Grauen Star. Das Unternehmen profitiert von einer steigenden Zahl an Augenbehandlungen durch eine alternde Bevölkerung in vielen Teilen der Welt. Den größten Umsatzsprung gab es im ersten Halbjahr in Asien mit 14,0 Prozent.

Das Unternehmen mit derzeit rund 3200 Beschäftigten ist eines der wenigen börsennotierten Unternehmen mit Sitz in Ostdeutschland. Die baden-württembergische Carl Zeiss AG hält 59 Prozent der Aktien.

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