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Leibniz-Institut fertigt Sensoren für Beatmungsgeräte

09.04.2020 - Im Jenaer Leibniz-Institut für Photonische Technologien werden derzeit mit Hochdruck Infrarotsensoren für Beatmungsgeräte produziert. «Der Bedarf ist mit der Corona-Pandemie drastisch gestiegen», sagte der Leiter der Sensorfertigung, Kay Dietrich, am Donnerstag in Jena. Das Produktionsteam, das auf etwa 25 Mitglieder verdoppelt worden sei, arbeite im Schichtbetrieb und fahre zusätzlich Wochenend- und Feiertagsschichten. «Das Engagement ist groß. Es ist eine besondere Situation.»

  • Eine Mitarbeiterin fertigt in einem Labor Sensoren für Beatmungsgeräte. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Mitarbeiterin fertigt in einem Labor Sensoren für Beatmungsgeräte. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Geliefert würden die Sensoren, die Veränderungen des CO2-Gehalts im Atem registrieren, an die Firma Micro-Hybrid Electronic GmbH in Hermsdorf, mit der das Jenaer Leibniz-Institut eine langjährige Zusammenarbeit verbinde. Dort würden die Sensoren in eine Baugruppe für Beatmungsgeräte integriert, die derzeit für die Behandlungen von Patienten mit einer schweren Coronavirus-Infektion weltweit gebraucht werden. Die Hermsdorfer Firma produziert nach Angaben der Geschäftsführung derzeit rund um die Uhr an sechs Tagen in der Woche.

Die Herstellung und technische Verbesserung von Infrarotsensoren in der Jenaer Forschungseinrichtung hat eine lange Tradition. «Darauf haben wir aufgebaut», sagte Dietrich. Die Sensoren seien auch in der Raumfahrt eingesetzt worden - zuletzt etwa zum Mars und zum Merkur. Gefertigt werde in einem Reinraum.

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