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Löscheinsätze an der Bleiloch-Talsperre und in Plaue beendet

26.04.2019 - Die offenen Flammen in den Waldbrandgebieten in Thüringen sind weitgehend gelöscht. Allerdings halten die Rettungskräfte noch nach möglichen Glutnestern Ausschau.

  • Ein Polizeihubschrauber nimmt Wasser aus dem Bleiloch-Stausee auf, um einen Brand zu löschen. Foto: Bodo Schackow © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Polizeihubschrauber nimmt Wasser aus dem Bleiloch-Stausee auf, um einen Brand zu löschen. Foto: Bodo Schackow © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Saaldorf/Plaue (dpa) - Der großflächige Waldbrand an der Bleichloch-Talsperre ist gelöscht. Landrat Thomas Fügmann (CDU) erklärte daraufhin den Katastrophenfall für beendet, wie das Landratsamt am Freitag in Schleiz mitteilte. Sechs Tage und Nächte hatten Feuerwehren aus Thüringen und Bayern das Feuer an einem Steilhang in einem Waldstück bekämpft. Auf 15 Hektar Fläche hatten sich die Flammen ausgebreitet.

Auch im Ilm-Kreis kann bald Entwarnung gegeben werden. Die Löschflüge der Hubschrauber der Bundespolizei wurden am Nachmittag beendet. «Die Situation ist nach Einschätzung der Einsatzleitung unter Kontrolle», teilte das Landratsamt in Arnstadt mit. In den kommenden Tagen werden jedoch noch Brandwachen durch die örtliche Feuerwehr der Stadt Plaue organisiert. Der Katastrophenfall sollte am Abend aufgehoben werden. Das Betreten des betroffenen Gebiets ist nach wie vor verboten.

Bereits am frühen Freitagmorgen waren an der Bleichloch-Talsperre die ersten Feuerwehrleute mit Hacken und Motorsägen vor Ort, um diese Glutnester an Wurzelstöcken von Laub- und Nadelbäumen am Waldboden aufzuhacken und zu entfernen. Das berichtete Einsatzleiter Tobias Freund von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Lobenstein. Im Einsatz waren Feuerwehren aus Schleiz, Harra, Bad Lobenstein, Ebersdorf, Gefell und Triptis. Unterstützt wurden die Kräfte von Feuerwehren aus den oberfränkischen Städten und Gemeinden Hof, Schauenstein, Lipperts und Selbitz.

Auch in Plaue hatten Flüge mit einem Polizeihubschrauber Hinweise auf weiter schwelende Glutnester ergeben. Zwei Spezialhelikopter mit Löschwassertanks, die jeweils 2000 Liter Fassungsvermögen haben, wurden zur Bekämpfung der Feuer eingesetzt, wie das Landratsamt mitteilte. Das Wasser dafür werde in der Talsperre Heyda aufgenommen, hieß es. Die Einsatzkräfte sollen das betroffene Areal über das gesamte Wochenende absichern. «Aus diesem Grund und unter Beachtung von Sicherheitsaspekten ist das Betreten des betroffenen Gebietes strikt untersagt», erklärte das Landratsamt in Arnstadt.

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