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Maier will Verkauf von Immobilie an Neonazi verhindern

28.01.2020 - Eisfeld (dpa/th) - Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) will sich dafür einsetzen, dass ein Schloss in Südthüringen nicht in die Hände eines Rechtsextremisten fällt. «Wir werden alles dafür tun, um das zu verhindern», sagte Maier am Dienstag. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet, dass ein bekannter Rechtsextremist das Schloss im Eisfelder Ortsteil Bockstadt (Kreis Hildburghausen) kaufen will. Laut Maier ist es aber nicht die einzige Immobilie, die der Mann im Blick hat. «Mittlerweile erfahren wir früh von solchen Plänen», sagte Maier und betonte, dass immer auch die Verkäufer in der Verantwortung stünden, die es sich nicht zu einfach machen dürften, ihre Immobilie an Rechtsextremisten zu verkaufen.

  • Georg Maier (SPD), Thüringens Innenminister. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Georg Maier (SPD), Thüringens Innenminister. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Eisfelder Bürgermeister Sven Gregor (Freie Wähler) sagte auf Anfrage, er stehe in engem Kontakt mit dem Innenministerium. Bei dem Schloss handele es sich um ein Einzeldenkmal. In solchen Fällen habe die Stadt möglicherweise ein Vorkaufsrecht. «Ich gehe davon aus, dass sich an diesem Status nichts geändert hat», sagte Gregor. Entschieden sei aber nichts. «Wenn es wieder verkauft werden soll, werden wir eine Entscheidung treffen», sagte Gregor.

Als Interessent gilt ein südthüringer Neonazi, der ebenfalls im Kreis Hildburghausen eine Gaststätte betreibt und im Thüringer Verfassungsschutzbericht als Rechtsextremist geführt wird. Die Gaststätte gilt demnach als Treffpunkt der rechtsextremen Szene mit Konzerten, Liederabenden und Vorträgen.

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