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Mann soll Säugling missbraucht haben: Mutter als Zeugin

11.06.2020 - Im Prozess gegen einen Mann, der ein Baby misshandelt und missbraucht haben soll, hat die Mutter des Kindes als Zeugin ausgesagt. Die damalige Lebensgefährtin des Mannes gab vor dem Landgericht Meiningen am Donnerstag an, dass die Beziehung mit dem Mann nicht von Gewalt geprägt gewesen sei. Auch sei ihr im Umgang mit dem Angeklagten nichts Besonderes aufgefallen, sagte ein Sprecher des Gerichts auf Anfrage. Auch der Angeklagte selbst habe bei der Verhandlung am Donnerstag Angaben gemacht - allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: picture alliance / Peter Steffen/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: picture alliance / Peter Steffen/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 25-jährigen Angeklagten Misshandlung von Schutzbefohlenen und schweren sexuellen Missbrauch von Kindern vor. Er soll Ende vergangenen Jahres die damals nur wenige Wochen alte Tochter seiner damaligen Lebensgefährtin so schwer misshandelt haben, dass der rechte Unterarm des Säuglings brach. Zudem soll er sich in der Wohnung, in der er mit der Kindesmutter in Steinbach-Hallenberg (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) lebte, zwei Mal sexuell an dem Baby vergangen haben.

Es gebe keine Anhaltspunkte, dass die Mutter von den Vorfällen wusste, hatte der Gerichtssprecher zuvor mitgeteilt. Als das Kind wegen des Armbruchs im Krankenhaus behandelt wurde, seien weitere Verletzungen festgestellt worden. Diese sollen der Ausgangspunkt für die Ermittlungen gewesen sein. Der Angeklagte sitzt seit Dezember 2019 in Untersuchungshaft.

Zudem sei der Mann bereits einmal wegen der Misshandlung seines eigenen, leiblichen Kindes verurteilt worden. Im aktuellen Prozess steht auch die Frage im Raum, ob der Mann in einer psychiatrischen Klinik untergebracht werden soll. Ein Gutachter begleitet die Verhandlungen. Am 16. Juni soll der Prozess fortgesetzt werden.

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