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Matratzenhersteller schwenkt auf Mundschutz: Tests gefordert

27.03.2020 - Der Erfurter Matratzenhersteller Procave hat nach eigenen Angaben seine Produktion auf Mund- und Nasenschutzmasken umgestellt. Bisher seien auch Matratzenbezüge gefertigt worden, teilte die Firma am Freitag in Erfurt mit. Bis zu 10 000 Masken könnten pro Tag gefertigt werden.

  • Ein Mitarbeiter verpackt Mundschutz-Masken. Foto: Wang Quanchao/XinHua/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mitarbeiter verpackt Mundschutz-Masken. Foto: Wang Quanchao/XinHua/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Erste Interessenten für die waschbaren Masken gebe es - vor allem seien es öffentliche Institutionen. Die Produkte der Firma seien jedoch nicht als Virenschutzmasken einsetzbar, könnten aber die Ansteckungsgefahr verringern. Ziel der Geschäftsführung sei, die Firma ohne Kurzarbeit oder staatliche Hilfen durch die Corona-Krise zu bringen. Die Firmengründer von Procave betreiben nach eigenen Angaben auch einen Onlineshop für Matratzenschutz. Der Großteil der Produkte dafür würde in Thüringen hergestellt.

Der FDP-Landtagsabgeordnete Dirk Bergner forderte die Landesregierung auf, das Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland in Greiz kurzfristig finanziell so zu unterstützen, dass es Corona-Atemschutzmasken testen könne. Es müssten nach Aussage der Fachleute zwei Prüfgeräte angeschafft werden. Derzeit kämen eine Vielzahl Mund-Nasen-Schutzsysteme auf den Markt, begründete Bergner seinen Vorschlag. Um die Mindestanforderungen zu erfüllen, müssten Masken und die dafür eingesetzten Materialien zumindest einer einheitlichen Schnellprüfung unterzogen werden.

Auch auf anderen Gebieten reagieren Unternehmen auf die Corona-Krise. Die Paul Müller GmbH aus Nordhausen, die auf Verpackungs- und Logistiklösungen für die Automobilindustrie spezialisiert ist, entwickelt nach einen Angaben zusammen mit Partnerunternehmen Hygiene-Schutzwände für Krankenhäuser und Unternehmen mit Kundenkontakt.

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