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Mehr Personal für ThüringenForst: Keine Einigung auf Fonds

26.06.2019 - Wegen der großen Schäden in Thüringens Wäldern wollten die Regierungsfraktionen in letzter Minute noch ein Sondervermögen für Waldbesitzer auf den Weg bringen. Doch nun könnte die Zeit für das Vorhaben zu knapp werden.

  • Blick in einen Wald. Foto: Thomas Frey/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick in einen Wald. Foto: Thomas Frey/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Erfurt (dpa/th) - Um Waldschäden durch Borkenkäfer, Dürre und Stürme in den Griff zu bekommen, soll die Landesforstanstalt ThüringenForst mehr Personal bekommen. Es gehe um mehr als 30 befristete Stellen und zwischen zwei und drei Millionen Euro pro Jahr, wie der forstpolitische Sprecher der Linke-Fraktion, Tilo Kummer, am Mittwoch sagte. Zuvor war auch ein Sondervermögen für Waldbesitzer - in Form eines Fonds - im Gespräch gewesen, wie mehrere Koalitionsvertreter sagten. Darauf konnten sich die Fraktionen am Ende aber nicht einigen.

Dass der Fonds noch kommt, gilt nun als eher unwahrscheinlich, wie Kummer sagte, weil die Zeit bis zur Landtagswahl am 27. Oktober knapp sei.

Das Gesetz zur Aufstockung des Personals bei ThüringenForst soll bereits in den nächsten Plenarsitzungen kommende Woche beraten werden. Geplant sei, dass es in erster und in zweiter Lesung beraten - und anschließend auch beschlossen werde. Laut Kummer sei dies möglich, weil es keiner Anhörung bedürfe. Die beiden Beratungen sollten aber nicht am gleichen Tag stattfinden.

Die bisherigen Pläne sehen vor, dass die Landesforstanstalt 1,1 Millionen Euro noch im Jahr 2019 zusätzlich bekommt. Nächstes Jahr sollen es 2,8 Millionen Euro sein. Hält die Sondersituation in Thüringens Wäldern an, sollen 2021 noch einmal 2,1 Millionen Euro und 2022 erneut 2 Millionen Euro bereitgestellt werden können.

Seit Längerem klagen Waldbesitzer über große Verluste wegen des Borkenkäfers. Hinzu kamen in der Vergangenheit größere Schäden durch Stürme und die extreme Trockenheit im vergangenen Sommer. Allein im vergangenen Jahr zahlte das Land rund 2,3 Millionen Euro für die Schadensaufarbeitung der Stürme und Dürre.

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