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Migrationsbeauftragte fordert Unterbringung von Geflüchteten

06.04.2020 - Die Thüringer Migrationsbeauftragte Mirjam Kruppa fordert angesichts der Corona-Pandemie die Unterbringung von besonders gefährdeten Geflüchteten in Wohnungen statt in Gemeinschaftsunterkünften. «Die beengte Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften in Zeiten von Corona gefährdet Menschenleben», erklärte Kruppa am Montag in Erfurt. Durch das Virus besonders Gefährdete, wie Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen, müssten sofort in Wohnungen mit eigenem Bad und eigener Küche untergebracht werden.

  • Mirjam Kruppa, Beauftragte der Thüringer Landesregierung für Integration, Migration und Geflüchtete. Foto: Martin Schutt/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mirjam Kruppa, Beauftragte der Thüringer Landesregierung für Integration, Migration und Geflüchtete. Foto: Martin Schutt/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Derzeit seien zahlreiche Geflüchtete gezwungen, auf nur wenigen Quadratmetern in Gemeinschaftsunterkünften zu leben. Fremde Menschen müssten sich Küche und Bad sowie vielfach sogar ein Zimmer teilen. Unter diesen Umständen sei Infektionsschutz nicht zu gewährleisten, so Kruppa. Sie verwies darauf, dass in einer Gemeinschaftsunterkunft in Eisenach bereits ein Bewohner positiv auf Corona getestet worden sei.

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