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Milliarden für Hochschulen: Land stellt aber Bedingungen

03.09.2020 - Wie angekündigt, legt das Land noch einmal eine Schippe drauf bei der nächsten Runde für die Hochschulfinanzierung in Thüringen. Doch für das Geld-Geschenk sollen die Forschungs- und Lehreinrichtungen auch etwas tun.

  • Bodo Ramelow (Die Linke), Ministerpräsident von Thüringen, gibt ein Pressestatement. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bodo Ramelow (Die Linke), Ministerpräsident von Thüringen, gibt ein Pressestatement. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Geht die Rechnung auf, können sich Studenten an Thüringens Hochschulen in den nächsten Jahren auf eine verbesserte Lehre und Mitarbeiter auf bessere Beschäftigungsbedingungen freuen. Denn unter anderem diese zwei Punkte hat das Land zur Bedingungen gemacht für die aufgestockten Gelder, die in den nächsten Jahren an die zehn Hochschulen im Freistaat fließen sollen.

Insgesamt geht es dabei um rund 2,7 Milliarden Euro. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten am Donnerstag in Erfurt Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke), Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und Vertreter der Universitäten, Fachhochschulen und der Dualen Hochschule.

Innerhalb des ausgemachten Zeitraums sollen die Gelder jährlich schrittweise steigen, hieß es in einer Mitteilung des Wissenschaftsministeriums. Standen den Hochschulen dieses Jahr 477 Millionen zur Verfügung, sollen es 2025 mehr als 580 Millionen Euro sein. Trotz Corona-Krise und erwarteter massiver Steuerausfälle hält das Land damit an einer Steigerungsrate von vier Prozent jährlich fest. «Trotz schwieriger Zeiten schafft Thüringen mit diesem Kraftakt eine langfristig sichere Perspektive für seine Hochschulen», sagte Ramelow.

Zudem werde an dem Modell festgehalten, den Hochschulen rund 90 Prozent der Mittel in Form eines sogenannten Globalbudgets zur Verfügung zu stellen, sagte Tiefensee. Das bedeutet, dass die Einrichtungen die Gelder in eigener Verantwortung verwalten dürfen.

Im Gegenzug erwartet die Landesregierung von den Hochschulen, dass diese etwa die Qualität von Forschung und Lehre verbessern. Daneben soll etwa die Digitalisierung verstärkt angegangen werden und für Hochschulpersonal verlässliche Beschäftigungsbedingungen geschaffen werden. Zudem solle die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern gestärkt werden.

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