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Ministerium empfiehlt Radfahren in Corona-Zeiten

28.03.2020 - Mit dem Auto in die Stadt, etwa für einen Arztbesuch, ist wegen Parkgebühren teuer. Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Corona-Krise auch problematisch. Wie also mobil bleiben? Das Verkehrsministerium hat eine Empfehlung.

  • Ein Radler fährt durch den Brühler Garten. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Radler fährt durch den Brühler Garten. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wer in der Corona-Krise weder Auto noch Bus nutzen möchte, sollte nach Ansicht des Thüringer Verkehrsministeriums mit dem Fahrrad fahren. «Mit der Nutzung des Fahrrades können die Anforderungen der Kontaktminimierung gut erfüllt werden», sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Deshalb empfehle das Ministerium angesichts der Corona-Pandemie in Deutschland die Nutzung der Zweiräder sogar. Mit Geld für den Ausbau der Radwege solle es dieses Jahr zudem einfacher werden, von A nach B zu kommen.

In der Corona-Krise haben die Behörden angeordnet, dass Menschen, die nicht in einem Haushalt miteinander wohnen, einen Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten müssen. Grundsätzlich sollen sich Menschen soweit es geht ohnehin zu Hause aufhalten. Allerdings sind wichtige Dinge wie Einkaufen oder Arztbesuche weiterhin erlaubt.

In den vergangenen Tagen hatten bereits die Fahrradwirtschaft betont, welche große Bedeutung die Zweiräder aus ihrer Sicht für die Mobilität in Deutschland nun haben. Das Fahrrad werde in den nächsten Wochen neben dem Auto das wichtigste Verkehrsmittel sein, «da es infektionssicher von jedermann genutzt werden kann», hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Branche.

Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte bei Twitter angekündigt, bei wärmeren Außentemperaturen nicht mehr mit seinem Dienstwagen, sondern mit dem Fahrrad unterwegs sein zu wollen.

Was in Thüringen gegen Fahrten mit Auto in viele Innenstädte spricht: Dort sind inzwischen teilweise hohe Parkgebühren fällig. Zum 1. Februar hatte etwa Erfurt die Kosten auf zwei Euro pro Stunde in der Innenstadt erhöht - unter anderem mit dem Argument, Autofahrten ins Stadtzentrum zu verhindern.

Nach Angaben des Verkehrsministeriums sollen in diesem Jahr etwa drei Millionen Euro für den Ausbau der Radwege ausgegeben werden. Von 2015 bis 2019 seien im Rahmen der Förderung des kommunalen Straßenbaus bereits etwa 80 Kilometer Radwege für 15 Millionen Euro ausgebaut worden.

Zu den geplanten neuen Verbindungen gehört ein Rad- und Gehweg zwischen Holzhausen und Haarhausen in Mittelthüringen sowie zwischen Nordhausen und Herreden in Nordthüringen. Unter anderem auch in Suhl in Süd- und Bad Liebenstein in Südwestthüringen sind Baumaßnahmen geplant. In Gera in Ostthüringen soll ein Radweg instandgesetzt werden. Inwieweit die Corona-Krise die Bauarbeiten beeinflussen werde, lasse sich derzeit noch nicht abschätzen, sagte die Sprecherin

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