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Mutmaßliche Drogenkuriere nach Verfolgungsfahrt gefasst

11.12.2019 - Mit bis zu 230 Stundenkilometer fliehen zwei Männer vor der Polizei. Hubschrauber und Streifenwagen verfolgen sie durch Hessen und Thüringen - über 150 Kilometer lang. Dann finden die Beamten den Grund für die Flucht.

  • Ein Streifenwagen fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Streifenwagen fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Friedewald (dpa/lhe) - Die Polizei hat nach einer über 150 Kilometer langen Verfolgungsjagd zwei mutmaßliche Drogenkuriere festgenommen. Die 35 und 41 Jahre alten Männer haben am späten Dienstagabend auf der Autobahn 4 bei Friedewald eine Kontrollstelle durchbrochen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Danach seien sie mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Thüringen unterwegs gewesen.

Die Polizei verfolgte die Männer mit zahlreichen Streifenwagen und zwei Hubschraubern. Die Flüchtigen waren den Angaben zufolge mit bis zu 230 Stundenkilometern unterwegs. Kurz nach Mitternacht sei der Wagen von der Autobahn abgefahren und nach mehreren Wendemanövern im thüringischen Bad Blankenburg in einen Wald gerast.

Dort stiegen die Männer aus und wollten zu Fuß flüchten. Kurze Zeit später wurden sie von den Beamten festgenommen. Die Wärmebildkamera eines Hubschraubers zeigte zudem, wie einer der Männer ein Paket in einem Gebüsch versteckte. Darin fanden die Beamten den Angaben nach eine große Menge Betäubungsmittel. Einer Sprecherin zufolge handelt es sich um Amphetamine.

Gegen die Männer wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

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