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Nabu: Einsatz von Pestiziden bis 2025 deutlich senken

18.10.2019 - Jena (dpa/th) - Der Naturschutzbund (Nabu) Thüringen verlangt von der nächsten Landesregierung, dem Artensterben im Freistaat Einhalt zu gebieten. So müsse der Einsatz von Pestiziden bis 2025 um die Hälfte reduziert werden, forderte der Nabu-Landesvorsitzende Martin Schmidt am Freitag. Maßnahmen zum Schutz der Insekten und der Vogelwelt seien dringend notwendig. Auf lange Sicht müsse es daher einen Ausstieg aus der Nutzung von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln geben.

  • Ein Landwirt fährt am späten Abend mit einer Pestizid- und Düngerspritze über ein Feld. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Landwirt fährt am späten Abend mit einer Pestizid- und Düngerspritze über ein Feld. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Monotonie in der Landwirtschaft sollte nach Ansicht des Nabu mit der Erweiterung von Förderprogrammen für Waldränder und Hecken überwunden werden. Über alle Naturräume und Landnutzungsformen hinweg seien mindestens zehn Prozent ökologischer Vorrangflächen einschließlich Blühstreifen, Ackerraine und Hecken zu sichern, forderte der Nabu. Notwendig sei zudem eine breit aufgestellte Waldstrategie.

Das Umweltministerium mit der Grünen Anja Siegesmund an der Spitze habe bereits viele Schritte in die richtige Richtung gemacht. Künftig müsse aber der Naturschutz noch stärker als Aufgabe aller Ressorts verstanden werden, erklärte Schmidt.

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