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Nach Überschwemmungen: Neuer Regen droht in Thüringen

20.05.2019 - Lange ließ der Regen vielerorts auf sich warten. Jetzt ist er da und sorgt in Teilen Thüringens für vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen. Einsatzkräfte rechnen mit steigenden Pegelständen und bereiten sich vor.

  • Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr stehen an einer vom Wasser überfluteten Straße im Ilmkreis. Foto: Martin Wichmann © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr stehen an einer vom Wasser überfluteten Straße im Ilmkreis. Foto: Martin Wichmann © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Plaue/Schalkau/Arnstadt (dpa/th) - Nach den heftigen Unwettern vom Sonntag bereiten sich die Einsatzkräfte im Ilm-Kreis auf weitere Überschwemmungen vor. «Wir gehen davon aus, dass die Pegelstände gravierend ansteigen», sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle des Ilm-Kreises am Montag. Man rechne damit, dass an den Flüssen Gera und Ilm die höchste Alarmstufe 3 droht. In der Nacht zu Dienstag könnte es ersten Einschätzungen nach soweit sein. Einsatzkräfte befüllten Sandsäcke, um vorbereitet zu sein. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Montag vor ergiebigem Dauerregen - vor allem im Westen und Süden des Freistaats.

Wegen Unwettern mit starken Regenfällen musste die Feuerwehr bereits am Sonntag zu etlichen Einsätzen ausrücken. Betroffen war vor allem der Ilm-Kreis. In Plaue, Arnstadt und Geratal liefen Keller voll, in Apfelstädt (Landkreis Gotha) schlug ein Blitz in eine Scheune ein.

In Plaue war die Situation nach Angaben der Leitstelle besonders schlimm: Hier dauerten die Einsätze teils bis Montag. Straßen wurden überflutet, in einem Ortsteil mussten Einsatzkräfte einen Gastank sichern, der wegzuschwimmen drohte.

Bei Schalkau (Landkreis Sonneberg) spülte der Regen am Sonntagabend Geröll auf eine Landstraße verteilte es auf einer Länge von rund drei Metern, wie die Polizei mitteilte. Feuerwehrleute entfernten die Steine im Ortsteil Almerswind, so dass die Straße am Montag wieder frei war. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes fielen im Süden des Landes rund um den Thüringer Wald örtlich bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter in einer Stunde.

Dies sei auch in der Nacht zu Dienstag vereinzelt möglich, wie ein Sprecher am Montag sagte. In ganz Thüringen müsse mit Gewittern gerechnet werden. Die Intensität der Niederschläge könne aber sehr unterschiedlich sein, sagte der Sprecher.

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