Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Naturschützer wollen Luchs-Reviere besser vernetzt sehen

10.06.2020 - Der Naturschutzbund (Nabu) Thüringen hat eine länderübergreifende Strategie zum Umgang mit dem Luchs gefordert. Autobahnen und andere Straßen zerschnitten den Lebensräume von Europas größter Wildkatzenart, teilte der Nabu am Mittwoch mit. Deshalb müssten Anstrengungen unternommen werden, um die Luchsreviere sicher zu vernetzen. Vor allem bei Jungtieren auf Wanderschaft sei die Gefahr groß, dass sie beim Überqueren von Straßen von Autos überfahren werden. Deshalb sei es notwendig, Gefahrenstellen durch den Bau von Grünbrücken und Querungshilfen für Luchse, aber auch andere Wildtiere sicherer zu machen. Aber auch die illegale Jagd auf die Tiere gehöre zu den Gefahren für die streng geschützten Wildkatzen.

  • Ein junger Luchs liegt in seinem Gehege. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein junger Luchs liegt in seinem Gehege. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Spätestens im Winter des nächsten Jahres wandern die jungen Luchse aus ihren angestammten Revieren ab und begeben sich auf die Suche nach ihrem eigenen neuen Revier», sagte Silvester Tamás, der Projektkoordinator des Nabu-Luchsprojektes «PLAN P wie Pinselohr» in Thüringen. Tamás äußerte sich zum Tag des Luchses am 11. Juni.

Wie viele Luchse in Thüringen leben, ist unklar. Nachweise gibt es aber etwa auch Waldgebieten am Kyffhäuser und auch dem Thüringer Wald.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren