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Krankenkasse: Nur wenige Thüringer bei Hautkrebsuntersuchung

03.08.2020 - Nur ein Drittel der gesetzlich versicherten Thüringer hat in den vergangenen zwei Jahren die Möglichkeit der Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung genutzt. Das geht aus aktuellen Daten der Techniker Krankenkasse (TK) hervor, die am Montag veröffentlicht wurden. Demnach gingen im vergangenen Jahr nur rund 16,5 Prozent der gesetzlich Versicherten im Freistaat zum Hautkrebs-Screening. 2018 seien es noch 16,9 Prozent gewesen. Gesetzlich Versicherte können alle zwei Jahre ihre Haut beim Haus- oder Hautarzt auf auffällige Veränderungen untersuchen lassen.

  • Ein Hautarzt untersucht mit einem Vergrößerungsglas die Haut einer Patientin. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Hautarzt untersucht mit einem Vergrößerungsglas die Haut einer Patientin. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Menschen im Freistaat gingen damit deutlich seltener zum Hautkrebs-Screening als anderswo in Deutschland, hieß es. Nur in Berlin werde die Früherkennungsmöglichkeit noch weniger genutzt. Bundesweit hätten 2019 rund 19 Prozent das Screening in Anspruch genommen, ein Jahr zuvor 19,7 Prozent.

Thüringer TK-Versicherte haben ab dem 20. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch auf eine Hautkrebsuntersuchung. Die gesetzliche Leistung sehe erst ab 35 Jahren einen kostenlosen Haut-Check vor.

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