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Oberhof-Imagekampagne: Baugenehmigung für Hotel noch 2019

06.08.2019 - Mit Biathlon- und Rodel-Weltcups ist Oberhof ein weithin bekanntes Aushängeschild Thüringens, in das das Land viele Millionen Euro investiert hat. Andere Orte in Thüringen fühlen sich gegenüber Oberhof benachteiligt. Eine neue Kampagne soll Abhilfe schaffen.

  • Eine junge Frau auf einem Fahrrad betrachtet einen LKW-Anhänger mit Werbung für die Ferienregion Oberhof. Foto: Martin Schutt © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine junge Frau auf einem Fahrrad betrachtet einen LKW-Anhänger mit Werbung für die Ferienregion Oberhof. Foto: Martin Schutt © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Erfurt/Oberhof (dpa/th) - Das Image von Thüringens bundesweit bekanntem Wintersportzentrum Oberhof innerhalb des Freistaats soll verbessert werden. Oberhof sei nicht nur eine Stadt für Weltmeisterschaften und den Wintersport, sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am Dienstag. Sie sei auch eine Region, in der Menschen aus Thüringen und darüber hinaus das ganze Jahr Urlaub machen könnten. Tiefensee und Vertreter der Kommune präsentierten in Erfurt eine neue Werbekampagne für Oberhof, das trotz zahlreicher Investitionen in Sport- und Freizeitanlagen rückläufige Übernachtungszahlen von Touristen verzeichnet.

Es werde in Thüringen viel über die Projekte in Oberhof und deren Kosten gesprochen, sagte der Geschäftsführer der Oberhofer Freizeit und Tourismus GmbH (OFT), Tobias Feickert. Dabei werde aber oft vergessen, welch vielfältigen Angebote es in Oberhof bereits heute gebe. Das Land Thüringen hat in den vergangenen Jahren viele Millionen Euro in Oberhof investiert – unter anderem in eine moderne Skiliftanlage am Fallbach, in einen Caravanstellplatz am Biathlonstadion und ein Mehrzweckgebäude an der Rennrodelbahn.

Angesichts dessen gibt es in Thüringen immer wieder Diskussionen - zumal die Zahl der touristischen Übernachtungen von etwa 454 000 im Jahr 2014 auf etwa 364 000 im vergangenen Jahr fiel. Thüringens Finanzstaatssekretär Hartmut Schubert (SPD), der Oberhof-Beauftragte der Landesregierung, verwies zur Begründung vor allem auf den Abbau von Bettenkapazitäten in den Hotels der Stadt. Zudem seien in diesen Daten nicht all die Touristen erfasst, die in anderen Thüringer Orten übernachteten und dann zu einem Tagesausflug nach Oberhof kämen.

Derzeit läuft das Genehmigungsverfahren für ein Luxus-Familienhotel eines österreichischen Investors. Der Landrätin des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, Peggy Greiser (parteilos), zufolge liegen bereits Teilbaugenehmigungen vor. Mit einer kompletten Baugenehmigung für das Hotel sei im vierten Quartal 2019 zu rechnen.

Für die neue Kampagne sollen unter anderem zwei Lastkraftwagen mit Oberhof-Werbung durch Thüringen und Deutschland fahren. Auch Plakatwerbung etwa an Bahnhöfen und Tankstellen sowie Werbung in sozialen Netzwerken sind geplant. Die Kosten der Kampagne für das laufende Jahr bezifferte die OFT auf 100 000 Euro, davon trägt das Land laut Tiefensee 64 000 Euro.

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