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Planänderungen bei Mitteldeutscher Schlösserstiftung

06.09.2019 - Erfurt (dpa/th) - Thüringens Regierung möchte seine Aufstellung für die geplante gemeinsame Mitteldeutsche Schlösserstiftung mit Sachsen-Anhalt ändern. Anders als bisher kommuniziert, sollen nun doch keine einzelnen Liegenschaften der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten übernommen werden, hieß es bei der Staatskanzlei am Freitag. Zuvor hatte die Funke-Mediengruppe online darüber berichtet.

  • Benjamin-Immanuel Hoff (Die Linke), Kulturminister von Thüringen, besichtigt das Schloss Altenstein. Foto: Martin Schutt/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Benjamin-Immanuel Hoff (Die Linke), Kulturminister von Thüringen, besichtigt das Schloss Altenstein. Foto: Martin Schutt/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zwei Varianten seien nun denkbar, sagte eine Regierungssprecherin. So könnte die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten mitsamt allen von ihr verwalteten Bauten und Parkanlagen in die neue Stiftung übergehen. Die andere Version wäre, die Thüringer Stiftung als solche zu erhalten, sie aber der übergeordneten Dachstiftung zu unterstellen. Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) werde am Dienstag das Kabinett über den Sachstand informieren, hieß es.

Geplant ist, dass Thüringen und Sachsen-Anhalt für die angedachte gemeinsame Stiftung je 100 Millionen Euro vom Bund erhalten, um den Sanierungsstau bei Schlössern und Gärten abzubauen. Beide Länder müssen jeweils weitere 100 Millionen Euro zur Gegenfinanzierung aufbringen.

Bisher war davon die Rede gewesen, dass die Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten einzelne Bauten an die gemeinsame Stiftung hätte abtreten sollen, darunter etwa auch wichtige Zeugnisse der Residenzkultur wie das Schloss und den Park Friedensstein in Gotha.

Thüringens Schlösserstiftung hat in den vergangenen 25 Jahren nach bisherigen Angaben rund 230 Millionen Euro in ihre historischen Gemäuer investiert.

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