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Präsenzunterricht: Kinder kehren an die Schulbank zurück

01.06.2020 - Die Corona-Pandemie bedeutet für viele Schulen und Kindergärten eine Ausnahmesituation. Ab spätestens Dienstag sollen aber auch die letzten Kinder und Jugendliche an die Schulbänke zurückkehren - zumindest tageweise.

  • Schüler mit Mundschutz sitzen an ihren Tischen. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Schüler mit Mundschutz sitzen an ihren Tischen. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach den flächendeckenden Schließungen von Schulen kehren spätestens ab Dienstag auch die letzten Kinder und Jugendlichen wieder zurück in ihre Klassenzimmer. Allerdings sehen die bisherigen Pläne der Landesregierung vor, dass bis zum Ende des Schuljahres noch nicht alle Schulen wieder in einen Regelbetrieb mit fünf Tagen Präsenzunterricht für alle Schüler wechseln. Wohl auch längst nicht alle Lehrer werden bis zum Start der Sommerferien wieder an den Schulen unterrichten. Mehr als 20 Prozent von ihnen gehören einer Risikogruppe an - wegen Vorerkrankungen oder weil sie älter als 60 Jahre alt sind, wie ein Sprecher des Bildungsministeriums mitteilte.

Ihnen steht es frei, in die Schulen zu kommen oder nicht. Bildungsminister Helmut Holter (Linke) hatte zwar die Hoffnung ausgedrückt, dass gerade ältere Lehrer freiwillig trotz Corona-Pandemie in den Schulen unterrichten. Doch wie viele dieser Lehrer dieser Hoffnung entsprechen, ist unklar.

Nach den Vorstellungen der Thüringer Landesregierung sollen sich Lehrer und Erzieher schon bald regelmäßig darauf testen lassen können, ob sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte dies als Voraussetzung genannt, um ab dem nächsten Schuljahr wieder einen Regelbetrieb in Kindergärten und an Schulen einführen zu können. Derzeit läuft zum Beispiel an Thüringer Grundschulen noch eine Notbetreuung.

Dagegen können in Sachsen bereits alle Grundschüler wieder in die Schule. Im Nachbarbundesland werden Kindergartenkinder in größeren Gruppen betreut und Grundschüler lernen in Klassen mit der üblichen Größe. Allerdings gilt eine strenge Trennung zwischen den Gruppen und Klassen. Außerdem sollen die Gruppen nicht von wechselnden Pädagogen betreut oder unterrichtet werden, sondern möglichst von fest dafür vorgesehenen Erzieherinnen und Lehrern.

Nach dpa-Informationen wird derzeit auch in Thüringen geprüft, ob man Unterricht und Betreuung nach dem sächsischen Modell gestaltet. Nach Angaben der Thüringer Staatskanzlei werde «intensiv geprüft», «ob und wie der eingeschränkte Regelbetrieb an Kindergärten weiter ausgeweitet werden kann, damit mehr Kinder täglich in die Kindergärten gehen können».

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