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Prozess um überteuerte Busse endet mit Bewährungsstrafen

10.07.2019 - Mühlhausen (dpa/th) - Im Prozess um überteuerte Busse vor dem Landgericht Mühlhausen sind zwei frühere Geschäftsführer von Thüringer Verkehrsgesellschaften zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Die 6. Strafkammer befand die beiden Männer der Untreue und Bestechlichkeit für schuldig und verhängte gegen sie Bewährungsstrafen von jeweils einem Jahr und neun Monaten, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mitteilte. Der Chef eines Beratungsunternehmens wurde demnach zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt und muss zudem 27 000 Euro Strafe zahlen sowie 900 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

  • Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia. Foto: Arne Dedert/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia. Foto: Arne Dedert/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Den Angeklagten wurden Betrügereien bei Buskäufen eines türkischen Herstellers zwischen 2010 und 2015 vorgeworfen. Sie hatten gemeinsam mit dem Mitarbeiter eines türkischen Busherstellers hohe Rechnungen an die Nahverkehrsgesellschaften für Zubehör und Reparaturen gestellt, die es gar nicht gab. Dieser vierte Angeklagte wurde deshalb zu 14 Monaten auf Bewährung sowie zur Zahlung von 17 500 Euro verurteilt. Von den überhöhten Rechnungen soll Schmiergeld in sechsstelliger Höhe finanziert worden sein.

Dem Urteil ging bereits im Dezember eine Verfahrensabsprache voraus, wonach die angeklagten Manager und Vermittler bei einem Geständnis zur Bewährungsstrafen mit Geld- und Arbeitsauflagen verurteilt werden könnten. Entsprechend fielen dann auch die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung aus.

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