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Ramelow kritisiert Kemmerich für Teilnahme an Corona-Protest

10.05.2020 - Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) hat die Teilnahme seines Vorgängers Thomas Kemmerich an einer Kundgebung gegen Corona-Beschränkungen kritisiert. Dass sich der FDP-Landesvorsitzende in ein solches Umfeld begibt, sei für ihn «sehr irritierend» gewesen, sagte er dem «Tagesspiegel» (Sonntag). «Der Veranstalter hat offensichtlich billigend in Kauf genommen, wer da sonst so mitgelaufen ist. Eine erkennbare Abgrenzung zu Antisemitismus oder Rechtsextremismus hat es nicht gegeben.» Kemmerich habe das mit seinem Besuch ausdrücklich unterstützt.

  • Bodo Ramelow (Die Linke) spricht während einer Sitzung des Landtages. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bodo Ramelow (Die Linke) spricht während einer Sitzung des Landtages. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der ehemalige Thüringer Ministerpräsident war zuvor bereits dafür angegangen worden, dass er am Samstag an einem Protest gegen die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Gera teilgenommen hatte. Am Sonntag gestand er dann ein, sich während einer Kundgebung gegen Corona-Beschränkungen in Gera falsch verhalten zu haben. Gleichzeitig erklärte er, es sei nie seine Absicht gewesen, mit der Kundgebung der AfD oder Verschwörungstheoretikern eine Plattform bieten zu wollen. Er sehe aber ein, dass er genau das getan habe.

Kemmerich steht nicht zum ersten Mal wegen seines Verhaltens in der Kritik. Er war am 5. Februar mit Stimmen von AfD, CDU und FDP in Thüringen zum Ministerpräsidenten gewählt worden, was bundesweit für Entrüstung und Proteste sorgte. Drei Tage nach seiner Wahl trat er zurück.

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