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Ramelow verteidigt Plan zum Ende allgemeiner Beschränkungen

25.05.2020 - Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat seinen Vorstoß, bald auf allgemeine Corona-Schutzvorschriften in Thüringen verzichten zu wollen, gegen Kritik verteidigt. «Ich habe nicht gesagt, dass die Menschen sich umarmen sollen oder den Mund-Nasen-Schutz abnehmen und sich küssen sollen», sagte er am Montag dem MDR. Es gebe jetzt keinen Grund, leichtfertig zu werden. «Das heißt, dass bewährte Regelungen wie das Abstandhalten nicht aufhören sollen.»

  • Bodo Ramelow (Die Linke) spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bodo Ramelow (Die Linke) spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ramelow hatte angekündigt, künftig auf «lokale Ermächtigungen» sowie die Eigenverantwortung der Menschen zu setzen. Es mache keinen Sinn, dass sieben Tage rund um die Uhr Krisenstäbe arbeiteten, wenn es in der Hälfte der Landkreise seit drei Wochen keine neuen Infektionen gebe, erklärte er. «Wir wollen das Management umstellen.» Statt bei den Krisenstäben solle die Verantwortung nun lokal bei den Gesundheitsämtern liegen. Sollten sich neue Infektionsherde bilden, solle lokal reagiert werden.

Jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt erhalte sofort Unterstützung, sobald wieder Infektionen aufträten, sagte der Regierungschef. Im öffentlichen Personennahverkehr und im Schienenverkehr wolle man Mund und Nase auch weiterhin bedeckt sehen. Wie die geplanten Lockerungen für Thüringen konkret aussehen werden, soll im Kabinett besprochen werden.

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