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Rekordzahl bei Einreichungen für «Goldener Spatz»-Festival

16.01.2020 - Im Rekordjahr für den «Goldenen Spatz» stehen Mädchen bei vielen Einreichungen für das Kinder-Medien-Festival im Fokus. Doch die Vielfalt der Realität werde damit noch nicht abgebildet, heißt es aus der Auswahlkommission.

  • Das Festivallogo hängt bei der Eröffnung des Deutschen Kinder-Medien-Festival «Goldener Spatz». Foto: arifoto UG/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Festivallogo hängt bei der Eröffnung des Deutschen Kinder-Medien-Festival «Goldener Spatz». Foto: arifoto UG/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Erfurt (dpa/th) - Für den diesjährigen «Goldenen Spatz» haben die Auswahlkommissionen so viele Kino- und TV-Beiträge gesichtet wie noch nie. Insgesamt 206 Produktionen schauten sich die Experten des größten Kinder-Medien-Festivals seiner Art innerhalb der vergangenen elf Tage an. Das entsprach mehr als 80 Stunden Material. «Ein Rekord», sagte Festivalleiterin Nicola Jones am Donnerstag in Erfurt. Die Kommissionen entscheiden, welche Beiträge in den fünf Wettbewerbskategorien ins Rennen gehen.

«Bei den Langfilmen sind in diesem Jahr auffällig viele starke Mädchenfiguren dabei», sagte Jones. Aus ihrer Sicht ist das ein Indiz für ein gestiegenes Bewusstsein, weibliche Figuren in Filmen in den Vordergrund zu rücken. Kommissionsmitglied Michaela Herold (Radio Bremen) erklärte, dass etwa ethnische Vielfalt und das Thema Barrierefreiheit in den Beiträgen noch stärker repräsentiert werden könnten. «Dass Leute unterschiedlich aussehen und unterschiedliche Lebenswirklichkeiten haben, das hat mir noch etwas gefehlt», so Herold.

In den Produktionen seien einige historische Themen präsent, etwa im Bezug auf die Wendezeit und die Zeit des Zweiten Weltkriegs, sagte Jones. Aber auch Umwelt, Tier- und Pflanzenwelt und die Klimaschutz-Bewegung Fridays for Future fänden sich etwa unter den Bewerbern für «Information/Dokumentation/Dokumentarfilm», berichteten der Regisseur Matthias Zirzow («Der Krieg und ich») und die Festivalleiterin von «doxs! Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche», Gudrun Sommer. Beide sind Mitglieder der Auswahlkommission.

Deren Votum wird Ende März öffentlich bekannt gegeben. Wie viele Beiträge es genau schaffen, ist noch offen. In den Wettbewerbskategorien werden insgesamt etwa 18 Stunden Material zu sehen sein, hieß es.

Vom 24. bis 30 Mai zeigt das Festival in Erfurt und in Gera Filme für ein junges Publikum. Welcher Beitrag gewinnt, entscheidet eine Jury aus Kindern im Alter von 9 bis 13 Jahren aus dem deutschsprachigen Raum. Die Bewerbungsfrist für diese Jury endet am 18. Januar. In einem zusätzlichen Wettbewerb testen und bewerten Mädchen und Jungen digitale Angebote für Kinder wie etwa Apps fürs Smartphone. Bewerbungsschluss dafür ist am 21. Februar.

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