Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Rinderbestand auf neuem Tiefpunkt: Probleme beim Milchmarkt

17.07.2020 - Thüringens Bauern halten immer weniger Rinder. Erstmals seit Beginn der Erfassung Anfang der 1990er Jahre lag die Zahl unter der Marke von 300 000 Tieren, wie das Landesamt für Statistik am Freitag informierte. Zum Stichtag 3. Mai waren demnach rund 296 600 Rinder gemeldet. Auch der Rückgang bei Milchkühen setzte sich fort auf nur noch etwa 95 200 Tiere. Die meisten Rinder werden hierzulande in den Kreisen Saale-Orla, Greiz und Wartburg gehalten - auf sie entfällt fast ein Drittel aller Tiere.

  • Kühe fressen Heu in ihremm Stall. Foto: Arne Immanuel Bänsch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kühe fressen Heu in ihremm Stall. Foto: Arne Immanuel Bänsch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Entwicklung ist laut Bauernverband vor allem eine Folge des schwierigen Milchmarktes. Wegen niedriger Erlöse und steigender Anforderungen an das Tierwohl hätten Landwirtschaftsbetriebe die Rinderhaltung aufgegeben, erklärte Verbandssprecher Axel Horn. Außerdem sei die Futterernte im vergangenen Jahr wegen der langen Trockenheit schlecht ausgefallen. Um nicht teuer Futter zukaufen zu müssen, hätten viele Bauern ihre Bestände ausgedünnt.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren