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Schnee und Eis behindern Verkehr: Weiter Sturmböen

12.02.2020 - Die winterlichen Straßenverhältnisse haben in Teilen Thüringens zu Behinderungen und Unfällen geführt. Schwere Unfälle blieben aber aus.

  • Starker Wind treibt dunkle Wolken über den Ilmkreis. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Starker Wind treibt dunkle Wolken über den Ilmkreis. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Erfurt/Leipzig (dpa) - Schnee und Eis haben am Mittwoch den Straßenverkehr in Teilen Thüringens behindert. So kamen auf den Autobahnen 71 und 73 Lastwagen ins Rutschen, wie die Autobahnpolizei berichtete. Schon in der Nacht war vor allem Südthüringen betroffen. Zwar gab es einige Unfälle, diese gingen nach Polizeiangaben jedoch meist glimpflich aus.

Auf der A73 zwischen Eisfeld-Süd und Eisfeld-Nord (Landkreis Hildburghausen) wurden am Vormittag zwei Insassen eines Transporters leicht verletzt. Ihr Fahrzeug war auf glatter Fahrbahn in die Mittelleitplanke gefahren und umgestürzt. Zum Alter der Verletzten lagen zunächst keine Angaben vor.

In einem Fall auf der Autobahn ermittelt die Polizei nach Angaben einer Sprecherin nun wegen Fahrerflucht. Der Fahrer eines Lastwagens war in die Leitplanken gerutscht, das Fahrzeug musste von einem Bergungsunternehmen auf die Fahrbahn zurückgezogen werden. Allerdings wartete der unbekannte Fahrer nicht auf die Polizei.

Ebenfalls einen Lkw erwischte es am Dienstagabend im Landkreis Hildburghausen. Dort rutschte der unbeladene Holzlaster eines 54-Jährigen zwischen Crock und Hirschendorf von der vereisten Fahrbahn und kippte in den Straßengraben. Der Fahrer blieb unverletzt. Ebenfalls ohne Verletzungen überstand ein 18-Jähriger im Landkreis Schmalkalden-Meiningen einen Unfall bei winterglatter Straße. Er prallte gegen eine Mauer. Sein Auto war nach Angaben der Polizei Schrott.

Auch im Ilm-Kreis gab es leichtere Unfälle. In der Nacht zum Mittwoch verlor ein 23-Jähriger in Bücheloh die Kontrolle über sein Auto. Er kam von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Metall-Gartenzaun. Der Fahrer und seine zwei 17-jährigen Insassen blieben unverletzt. In Wümbach geriet eine 54-Jährige mit ihrem Auto ins Schlingern und landete ebenfalls an einem Zaun. Auch sie blieb unverletzt.

Nach dem turbulenten Wochenstart durch Orkantief «Sabine» bleibt es in Thüringen vorerst stürmisch. «Der Wind wird wieder anziehen», sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes. Ausgehend von den nördlichen Landesteilen und dem Bergland sollten sich Sturmböen ab dem Mittag weiter ausbreiten. In Schauernähe rechneten die Meteorologen mit schweren Sturmböen aus West bis Südwest, die Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde erreichen sollten. In der Nacht zum Donnerstag flaut der Wind dann wieder ab.

Für das gesamte Bundesland gilt eine Glättewarnung, insbesondere für die südlichen Teile von Thüringen. Oberhalb von 400 Metern fällt noch bis in den Abend hinein Neuschnee. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen sechs und acht Grad, im Bergland um den Nullpunkt herum.

Am Donnerstag ist ab dem Nachmittag mit Regen zu rechnen, in Hochlagen mit Schneefall. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen vier und sieben Grad, im Bergland um die null Grad.

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