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Schnuller-Weitspuck-WM: Weltmeister spuckt fast elf Meter

12.08.2018 - 243 Teilnehmer spucken im hessischen Altenstadt mit Schnullern um die Wette. Bei der kuriosen Weltmeisterschaft messen sich nicht nur «Profi-Weitspucker», sondern auch Promis.

  • Der neue Weltmeister und Weltrekordhalter Philipp Leddin aus Struth-Helmershof (Thüringen) spuckt seinen Schnuller. Foto: Arne Dedert © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der neue Weltmeister und Weltrekordhalter Philipp Leddin aus Struth-Helmershof (Thüringen) spuckt seinen Schnuller. Foto: Arne Dedert © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Altenstadt (dpa) - Der neue Teamweltmeister im Schnuller-Spucken hat mit einer Flugweite von fast elf Metern einen Rekord aufgestellt. Philipp Schiefelbein aus Altenstadt führte in der Teamwertung seine Mannschaft, die «Oberauer Lamas», mit exakt 10,84 Metern zum Sieg bei der Schnuller-Weitspuck-WM. Das sei Weltrekord, teilten die Veranstalter mit. Für den 21-jährigen Landschaftsgärtner war es ein Heimspiel.

Etwa 240 Teilnehmer zählte der Organisator des nicht ganz ernst gemeinten Wettbewerbs, Boris Meinzer. 500 Zuschauer kamen am Samstag nach Altenstadt, um den Athleten zuzujubeln. «Unsere Erwartungen an Teilnehmer, Zuschauer, Wetter und Stimmung wurden weit übertroffen», sagte Meinzer.

Im Einzel der Männer wurde Titelverteidiger Schiefelbein allerdings vom Thüringer Philipp Leddin überholt. Der 29-Jährige gewann mit 7,01 Meter. Bei den Frauen holte sich Andrea Thomas aus Marköbel (Main-Kinzig-Kreis) mit 5,52 Metern den Weltmeistertitel.

Die Regeln für den ungewöhnlichen Wettkampf erklären sich eigentlich von selbst: Wer den Schnuller am weitesten auf die etwa zwölf Meter lange Wettkampf-Bahn spuckt, gewinnt. Eigene Schnuller durften die Spieler allerdings nicht mitbringen. Diese «Wettkampfgeräte» werden vom Veranstalter gestellt, um Chancengleichheit zu wahren.

Wie in den Vorjahren gab es auch am Samstag wieder Wettbewerbe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene - und für Promis. Moderatoren des Senders FFH und Spieler des Bad Nauheimer Eishockeyclubs spuckten etwa um die Wette. Der jüngste «Athlet» war ein zweijähriger Junge, der älteste 68 Jahre alt.

Der zuvor angekündigte Dragoslav Stepanović (69) fehlte. Der frühere Trainer von Eintracht Frankfurt hatte kurzfristig abgesagt.

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