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Söder sieht CDU-Absage an Übergangsregierung skeptisch

19.02.2020 - München/Erfurt (dpa) - Die CDU in Thüringen hat sich mit ihrer Absage an eine Übergangsregierung unter Führung von Ex-CDU-Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder keinen Gefallen getan. «Zu Thüringen fällt mir gar nicht mehr viel ein», sagte der bayerische Ministerpräsident am Mittwoch bei der Aufzeichnung der ZDF-Sendung «Was nun, Herr Söder?» in München. Es sei zwar richtig, dass die CDU sich weiterhin klar von der Linkspartei abgrenze, weil diese bis heute nicht erkläre, das die DDR ein Unrechtsstaat gewesen sei. «Ob die CDU-Antwort jedoch die taktisch beste war, darüber kann man streiten.»

  • Markus Söder (CSU), Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern, spricht mit den Journalisten. Foto: Peter Kneffel/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Markus Söder (CSU), Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern, spricht mit den Journalisten. Foto: Peter Kneffel/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Den Vorschlag für eine Übergangsregierung mit Lieberknecht an der Spitze hatte Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) ins Spiel gebracht, sein Angebot aber an eine zügige Neuwahl geknüpft. Die CDU hatte dies jedoch abgelehnt. Söder betonte, er halte nach wie vor eine Neuwahl für die beste Lösung in Thüringen.

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