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Sportminister bremst beim Vorschlag für Olympiabewerbung

19.11.2019 - Erfurt (dpa/th) - Thüringens Sportminister Helmut Holter (Linke) hat beim Vorschlag für eine mögliche Olympia-Bewerbung vor Schnellschüssen gewarnt. Oberhof und Thüringen seien stolz auf die Austragung Doppel-WM im Biathlon und Rennrodeln im Jahr 2023, erklärte Holter am Dienstag. Der Wunsch, Gastgeber für weitere sportliche Großereignisse zu sein, sei verständlich. «Bei aller Euphorie sollten wir den zweiten Schritt nicht vor dem ersten gehen», erklärte Holter. Dies zeigten die Bürgerentscheide über mögliche Olympiabewerbungen in Hamburg und München gezeigt.

  • Helmut Holter. Foto: Martin Schutt/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Helmut Holter. Foto: Martin Schutt/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zuvor hatte eine private Initiative dafür geworben, die Olympischen Winterspiele 2030 nach Thüringen, Sachsen und Bayern zu holen. Mehrere Medien hatten darüber berichtet.

Holter wies darauf hin, dass sich die Sportministerkonferenz Anfang November darauf verständigt habe, «dass Bund und Länder – gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund und den Kommunalen Spitzenverbänden – Deutschland zu einem international bedeutsamen Standort für herausragende und nachhaltige Sportgroßveranstaltungen ausbauen und weiterentwickeln wollen.» Der Minister nannte eine breite gesellschaftliche Debatte als grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche deutsche Olympiabewerbung.

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