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TLZ: Anstellungsverträge bei AWO-Tochter werden überprüft

30.06.2020 - Nach Problemen mit überhöhten Managergehältern und unangemessenen Gehaltsstrukturen bei einem Tochterunternehmen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Thüringen kommen alle Verträge in dem Unternehmen auf den Prüfstand. Das kündigten die neuen Geschäftsführer der betroffenen Alten-, Jugend- und Sozialhilfe (AJS) gGmbH, Katja Glybowskaja und Andreas Krauße, in einem Interview der «Thüringischen Landeszeitung» (TLZ/Mittwoch) an. Die Verträge sollten auf die Einhaltung der Vergütungsrichtlinien der Arbeiterwohlfahrt hin überprüft werden.

  • Das Logo der Arbeiterwohlfahrt. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Logo der Arbeiterwohlfahrt. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bis Mitte 2021 sollen die Vergütungsrichtlinien sowohl in der AJS selbst als auch in den dazugehörigen Tochterunternehmen umgesetzt sein. Diesen klaren Auftrag hätten beide vom Aufsichtsrat des Unternehmens erhalten. «Und das betrifft jeden Anstellungsvertrag. Sowohl in der AJS als auch in ihren Tochtergesellschaften», sagte Glybowskaja in dem Gespräch.

Nach Berichten über überzogene Gehälter für Manager bei der AJS hatte der AWO-Bundesverband ein Prüfverfahren gegen den Landesverband eingeleitet. Dabei stellte der Bundesverband bei der Prüfung der Gehälter und sonstiger Leistungen zugunsten der Geschäftsführung der AWO AJS umfangreiche Verstöße gegen den AWO-Verhaltenskodex fest.

Dieser soll etwa eine zu große Diskrepanz zwischen den Gehältern von Managern und einfachen Beschäftigten ausschließen. Im Zuge des Skandals wurden bereits personelle Konsequenzen gezogen.

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