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Thermen und private Theater sollen wieder öffnen dürfen

09.06.2020 - Mit einer neuen Grundverordnung will die Thüringer Landesregierung weitere Lockerungen der Anti-Corona-Regeln auf den Weg bringen. Zentral ist der Wegfall der Kontaktbeschränkungen. Doch es gibt noch weitere Neuerungen.

  • «Danke, dass Sie diesen Platz freihalten» steht auf dem Papier auf einem Tisch im Landtag. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    «Danke, dass Sie diesen Platz freihalten» steht auf dem Papier auf einem Tisch im Landtag. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dorf- und Volksfeste sowie Festivals sollen in Einzelfällen wieder erlaubt werden können. Das sieht ein Entwurf für eine neue Grundverordnung hervor, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die neuen Regeln sollen am Dienstag im Kabinett besprochen und beschlossen werden. Details dazu will Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) anschließend (13.00 Uhr) bekannt geben. In dem Entwurf heißt es, dass Veranstaltungen wie Volks-, Dorf-, Stadt-, Schützen- und Weinfeste sowie Sportveranstaltungen mit Zuschauern und Festivals grundsätzlich verboten bleiben. In Einzelfällen könne jedoch eine Erlaubnis beantragt werden.

Diese sei zu versagen, wenn die Veranstaltung mit ihren Charakteristika «in besonderem Maße geeignet ist, die Ausbreitung der Pandemie zu fördern», wie es in dem Entwurf heißt.

Mit der geplanten neuen Grundverordnung will die Thüringer Landesregierung weitere Schritte in Richtung Lockerungen von Anti-Corona-Maßnahmen gehen. So sieht der Entwurf vor, dass Saunen, Thermen sowie Schwimm- und Freizeitbäder wieder öffnen dürfen - auch in geschlossenen Räumen. Allerdings müssen dafür Infektionsschutzkonzepte vorgelegt und genehmigt werden. Das Gleiche gilt für private Kinos und Theater.

Bordelle, Diskotheken und Swingerclubs sollen weiterhin geschlossen bleiben. Institutionell geförderte Theater und Orchester sollen ihren Spielbetrieb erst nach dem 31. August wieder aufnehmen. Eine Maskenpflicht bleibt in Geschäften und im Öffentlichen Personennahverkehr bestehen.

Die Kontaktbeschränkungen sollen dagegen fallen. Nach bisherigen Plänen soll es anstelle der derzeit geltenden Regel, dass sich nur Mitglieder von zwei Haushalten treffen dürfen, Empfehlungen geben, dass man sich nicht mit mehr als zehn weiteren Personen trifft.

Eine weitere Kabinettsvorlage sieht vor, dass an Grundschulen und Kindergärten die Notbetreuung ab 15. Juni beendet werden und ein Regelbetrieb unter besonderen Bedingungen starten soll.

Außerdem soll die Regel zum Mindestabstand in diesen Einrichtungen abgeschafft werden. Stattdessen sollen die Kinder in festen Gruppen und mit festen Bezugspersonen betreut werden. Zwischen den Gruppen soll es aber möglichst keinen Kontakt geben.

Die neuen Vorgaben müssen am Dienstag erst noch im Kabinett besprochen und beschlossen werden. Daher sind auch noch Änderungen möglich.

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