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Thüringen gibt an Bedürftige 2,5 Millionen Gratis-Masken aus

27.01.2021 - Thüringen stellt für Menschen mit geringem Einkommen insgesamt etwa 2,5 Millionen medizinische Masken gratis zur Verfügung. Das teilte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) am Mittwochabend mit. Die FFP2- und OP-Masken würden aus Lagerbeständen des Landes entnommen. Sie sollen nach ihren Angaben über die Kommunen vor allem an Empfänger von Hartz-IV-Leistungen sowie Asylbewerber und Flüchtlinge verteilt werden. Es gehe um etwa 105 000 Menschen im Freistaat.

  • Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) spricht bei einer Landtagssitzung. Foto: Michael Reichel/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) spricht bei einer Landtagssitzung. Foto: Michael Reichel/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Über solche Gratis-Masken, die besser schützen als Stoffmasken, wurde seit mehreren Tagen nach einem Vorstoß der SPD-Landtagsfraktion diskutiert. Nun habe es Einvernehmen zwischen Gesundheits- und Finanzministerium gegeben. Medizinische Masken müssen seit Dienstag in Thüringen im öffentlichen Nahverkehr, in Läden sowie in Arztpraxen getragen werden.

Konkret würden 500 000 FFP2-Masken und zwei Millionen OP-Masken kostenlos zur Verfügung gestellt, erklärte das Gesundheitsministerium. Das entspreche im Schnitt vier FFP2- und 19 OP-Masken pro Empfangsberechtigten.

Gesundheitsministerin Werner erklärte: «Wir wollen den größtmöglichen Infektionsschutz für alle sicherstellen.» Dabei sei klar, dass sich nicht alle Menschen den Kauf medizinischer Masken leisten könnten. Angesichts noch immer hoher Infektionszahlen liege es im öffentlichen Interesse, für alle Menschen den größtmöglichen Infektionsschutz zu gewährleisten.

Die Gratis-Masken sollen konkret an Leistungsberechtigte nach Sozialgesetzbuch sowie nach dem Asylbewerberleistungsgesetz gehen. Ziel sei, vor allem Menschen im Alter von 15 bis 59 Jahren zu versorgen.

Werner: «Selbstverständlich können auch ältere Personen je nach Bedarfslage und Nachfrage vor Ort bedacht werden, auch wenn diese Personen bereits entsprechende Masken über den Bund beziehungsweise die Krankenkassen erhalten.» Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren erlaube die neue Corona-Sonderverordnung weiterhin das Tragen herkömmlicher Mund-Nasen-Bedeckungen.

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