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Thüringen hinkt beim Ökolandbau hinterher

10.07.2020 - Trotz Zuwächsen in den vergangenen Jahren bleibt Thüringen beim ökologischen Landbau bundesweit eines der Schlusslichter. Voriges Jahr wurden knapp 49 500 Hektar im Freistaat nach Öko-Kriterien bewirtschaftet. Das seien 6,4 Prozent der Agrarfläche, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium am Freitag mit. Nur in Niedersachsen (4,7 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (6,0) ist der Anteil noch geringer. Bundesweit lag der Öko-Anteil bei 9,7 Prozent. Am höchsten ist der Anteil im Saarland mit gut 18 Prozent. Zuerst berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland über die Zahlen.

  • Ein Landwirt fährt vor einer Windkraftanlage mit einem Traktor über ein Rapsfeld. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Landwirt fährt vor einer Windkraftanlage mit einem Traktor über ein Rapsfeld. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Damit hat die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Thüringen zwar zugenommen: Fünf Jahre zuvor lag sie gerade einmal bei rund 32 900 Hektar beziehungsweise 4,2 Prozent. Rot-Rot-Grün hatte im Ökoaktionsplan einst das Ziel von 10 Prozent bis 2020 festgeschrieben.

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