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Thürings virtuelle Kulturplattform soll wachsen

27.01.2020 - Ein in Alkohol eingelegter Aal, eine Tischrede Martin Luthers oder eine antike griechische Amphore - ein Jahr nach ihrem Start gibt eine Thüringer Kulturplattform im Netz weite Einblicke in Sammlungen.

  • Es ist eine Illustrtation einer transparenten Tastatur zu sehen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Es ist eine Illustrtation einer transparenten Tastatur zu sehen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Erfurt (dpa/th) - Ein Jahr nach Start des digitalen Thüringer Kultur- und Wissensportals sollen mittelfristig auch die Klassik Stiftung Weimar und die Stiftung Schloss Friedenstein Teil des Netzwerks werden. Das kündigte die Thüringer Staatskanzlei auf dpa-Anfrage an. Als nächstes umfangreicheres Projekt sei geplant, Inhalte für Themenjahre «Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen» 20/21 aufzunehmen. Dabei gehe es auch um Quellenmaterial zu wissenschaftlichen Recherchezwecken.

Der amtierende Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) hatte die Kulthura genannte Website (www.kuwi-thueringen.de) im Februar vor einem Jahr freigeschaltet. Mehr als 100 Thüringer Archive, Museen und andere Kultureinrichtungen speisen dort Inhalte ein. Sowohl Laien als auch Fachleute können kostenlos auf die inzwischen mehr als eine Millionen Datensätze zugreifen. Dazu gehören etwa Dokumenten-Scans, 3D-Aufnahmen und Fotos.

«Es ist eine gute Plattform für unsere Museumslandschaft», sagte der Geschäftsführer des Thüringer Museumsverbands, Holger Nowak. «Wer etwas über Museen und ihre Bestände erfahren möchte, bekommt dort einen Eindruck, was Besucher erwartet.» Viele kleinere Museen könnte es gar nicht leisten, selbst eine solche Webpräsenz zu unterhalten oder zu bespielen. «Bei Ein-Frau- oder Ein-Mann-Museen geht das im Tagesgeschäft unter.»

Das Portal sei nicht nur eine Werbeplattform für Museen, sondern auch ein Kommunikationsinstrument, so Nowak. Einrichtungen könnten sich dort nicht nur präsentieren, sondern auch untereinander verständigen und austauschen. Der Verband strebe aktuell etwa an, Thüringens Glasmuseen bei einer Netzwerkbildung über das Portal zu unterstützen, sagte Nowak.

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