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Thüringer Jusos-Chef: Rücktritte schaden der SPD

19.06.2019 - Erfurt (dpa/th) - Thüringens Jusos-Chef Oleg Shevchenko hat die Rücktritte von drei Vorstandsmitgliedern der SPD-Landtagsfraktion scharf kritisiert. «Ich finde das nicht gut, weil ich überzeugt bin, dass ein Landtagsabgeordneter die Arbeit bis zum Ende der Legislatur machen muss und auch sollte», sagte Shevchenko im Gespräch mit der dpa am Mittwoch. Die beiden Vize-Fraktionsvorsitzenden Birgit Pelke und Frank Warnecke und die Parlamentarische Geschäftsführerin Dagmar Becker hatten ihre Vorstandsämter am Dienstag niedergelegt. Shevchenko sagte, es gebe bis zur Ende der Legislatur noch viel zu tun und die drei hätten verantwortungsvolle Positionen begleitet.

  • Wehende Fahnen der SPD. Foto: Sebastian Willnow/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wehende Fahnen der SPD. Foto: Sebastian Willnow/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Das schadet der SPD Thüringen und es schadet der SPD insgesamt, wenn plötzlich die Arbeit so entwertet wird, nur weil vielleicht der Listenplatz nicht gefällt», sagte Shevchenko. Die Erneuerung der Sozialdemokratie gebe es nicht zum Nulltarif. Er nannte das Verhalten der drei Abgeordneten egoistisch. Beim Landesparteitag der SPD waren Pelke, Warnecke und Becker auf hinteren Plätzen auf der SPD-Landesliste gelandet und haben daher mit Blick auf aktuelle Umfragewerte kaum Chancen auf Sitze im Parlament nach der Landtagswahl am 27. Oktober.

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