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Thüringer bekommen mehr Ansprechpartner bei der Polizei

29.07.2019 - Sie sind die Polizei für die Bürger in Stadtteilen und Ortschaften: Kontaktbereichsbeamte. Die Arbeit der Kobbs soll vielfältiger werden.

  • Georg Maier (SPD), Thüringer Innenminister, spricht bei einer Veranstaltung der Landespolizeidirektion. Foto: Martin Schutt/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Georg Maier (SPD), Thüringer Innenminister, spricht bei einer Veranstaltung der Landespolizeidirektion. Foto: Martin Schutt/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Waltershausen (dpa/th) - Innenminister Georg Maier (SPD) will mehr Kontaktbereichsbeamte (Kobbs) der Polizei vor allem in den ländlichen Regionen Thüringens einsetzen. Ihre Zahl solle sich schrittweise erhöhen. Geplant seien insgesamt 240 Dienstposten, kündigte Maier am Montag in Waltershausen an. Derzeit seien für die Bürger 192 Kobbs als direkte örtliche Ansprechpartner im Einsatz. Sie sorgten für sichtbare Polizeipräsenz im ländlichen Raum und seien auch ein Bindeglied zwischen Polizei und Kommunalverwaltungen sowie Verbänden und Organisationen.

Verbessert werden solle auch die Ausstattung. Statt Kleinwagen sollen die Kobbs Vans als Dienstfahrzeuge erhalten. Das Innenministerium sprach von einer neuen Fahrzeugflotte.

Durch mehr Kobbs solle vor allem die Polizeipräsenz in den Regionen deutlicher werden, in denen es bisher Nachteile in der Erreichbarkeit von Polizeidienstellen gibt, äußerte der Innenminister. Zudem würden Kontaktbereiche zu Betreuungsgebieten zusammengefasst.

Dadurch werde es möglich, dass künftig auch zwei Kobbs gemeinsam auf Streife gehen könnten. Maier verspricht sich davon, eine flexiblere Einsetzbarkeit der Beamten. Kontaktbereichsbeamte würden künftig «stärker in das operative Geschehen des Einsatz- und Streifendienstes eingebunden».

Thüringen will mehr Polizisten einstellen. Im kommenden Jahr sollen nach den Planungen 300 Polizeianwärter starten.

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