Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Thüringer produzieren weniger Hausmüll: Plastikmüll nimmt zu

25.09.2019 - Erfurt (dpa/th) - Rund 143 Kilogramm Hausmüll hat jeder Thüringer durchschnittlich im vergangenen Jahr in die Tonne geworfen. Das sei so wenig wie seit 1991 nicht mehr, geht aus der neuen Abfallbilanz 2018 hervor, die das Umweltministerium am Mittwoch veröffentlichte. Mit dem Wert liege Thüringen unter dem Bundesdurchschnitt, erklärte Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne). Allerdings warfen die Menschen hierzulande viele Leichtverpackungen weg. Innerhalb von zehn Jahren sei die Menge landesweit um 17 Prozent auf 82 000 Tonnen im Jahr 2018 gestiegen, hieß es vom Umweltministerium.

  • Anja Siegesmund (Grüne), Thüringer Umweltministerin. Foto: Michael Reichel/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Anja Siegesmund (Grüne), Thüringer Umweltministerin. Foto: Michael Reichel/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Ich begrüße, dass die EU in diesem Jahr mit der Einwegplastikrichtlinie ein deutliches Zeichen gesetzt hat. Wir brauchen zusätzlich auf europäischer Ebene klare Vorgaben für das Ökodesign von Kunststoffprodukten, damit Wiederverwendung, Reparatur und Recycling schon bei der Herstellung gesichert werden», forderte die Ministerin. Leichtverpackungen sind meist aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoffen wie Getränkekartons und landen im gelben Sack.

Wie aus der Abfallbilanz hervorgeht, stieg im vergangenen Jahr das Aufkommen von Bioabfällen in Thüringen. Mit 34 Kilogramm bilogischer Abfälle pro Einwohner wurde demnach so viel wie nie zuvor gesammelt.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren