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Tiefensee: Weitere Wirtschaftshilfen in der Corona-Krise

07.04.2020 - Thüringen weitet die Hilfen für die Wirtschaft in der Corona-Krise weiter aus. In den nächsten Tagen könnten auch Stiftungen, Vereine und gemeinnützige Firmen Anträge auf Soforthilfe stellen, sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am Dienstag in Erfurt. Bei ihnen würden nicht nur fest angestellte Mitarbeiter, sondern beispielsweise auch Honorarkräfte bei der Bemessung der Hilfe berücksichtigt. Solo-Selbstständigen, die durch die Krise in Existenznot gerieten, erstatte das Land die Kosten für ihre Kranken- und Rentenversicherung.

  • Wolfgang Tiefensee (SPD), Wirtschaftsminister von Thüringen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wolfgang Tiefensee (SPD), Wirtschaftsminister von Thüringen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zudem übernehme das Land im April 80 Prozent der Ausbildungsvergütungen für Lehrlinge in den Unternehmen, die derzeit stillstehen müssten. Nach Angaben von Tiefensee wurden bisher in Thüringen mehr als 30 Millionen Euro an Soforthilfen bewilligt und schrittweise ausgezahlt. Es seien bereits rund 30 000 Anträge auf die Einmalzahlungen durch Selbstständige und kleinen Firmen bis 50 Beschäftige gestellt worden. Täglich gehen damit im Schnitt etwa 1000 Anträge ein.

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