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Tiefensee wirbt für Mietkaufmodell in Thüringen

07.08.2019 - Jena (dpa/th) - Thüringens SPD-Chef Wolfgang Tiefensee hat im Landtagswahlkampf erneut für die Umsetzung eines Mietkaufmodells in Thüringen geworben. Im Freistaat gebe es vor allem in den größeren und Mittelstädten einen angespannten Wohnungsmarkt, erklärte Tiefensee am Mittwoch in Jena. «Gerade junge Familien mit einem Bedarf an circa 100 Quadratmeter Wohnfläche finden derzeit nur schwer passenden Wohnraum und haben gleichzeitig nicht genügend Eigenkapital für einen Hausbau», so Tiefensee weiter.

  • Wolfgang Tiefensee (SPD), Wirtschaftsminister von Thüringen. Foto: Bodo Schackow/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wolfgang Tiefensee (SPD), Wirtschaftsminister von Thüringen. Foto: Bodo Schackow/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dem SPD-Landeschef schwebt vor, dass zunächst in Städten mit angespanntem Wohnungsmarkt Wohnungen gebaut werden, die anschließend bevorzugt von jungen Familien mit Kindern gemietet und im Rahmen eines Mietkaufmodells erworben werden können. Außerdem schlägt er vor, dass das Projekt mit Mitteln aus dem Wohnbauvermögen des Landes gefördert wird.

Seiner Ansicht nach sei das Modell nicht nur für die Städte Erfurt, Jena und Weimar geeignet. «Vielmehr ist es auch denkbar, auf diese Weise eine Lückenbebauung im Ortskern in kleineren Städten zu unterstützen», erklärte Tiefensee.

Die Thüringer FDP warf Tiefensee, der in Thüringen Wirtschaftsminister ist, vor, potemkinsche Dörfer zu bauen. Er solle lieber «seine SPD-Bundestagsfraktion auffordern, die Mittel des Baukindergeldes direkt in Städte- und Wohnungsbau umzulenken», erklärte Thüringens FDP-Generalsekretär Robert-Martin Montag.

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