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Trotz Waldschäden reichlich Weihnachtsbäume aus der Region

14.11.2019 - Erfurt (dpa/th) - Trotz der Waldschäden durch Borkenkäfer und langer Trockenheit im Sommer gibt es dieses Jahr reichlich Weihnachtsbäume aus heimischen Wäldern. Daher könnten sich die Thüringer in vielen Forstämtern in den kommenden Wochen wieder Fichten, Kiefern und Douglasien selbst aussuchen und schlagen, informierte am Donnerstag die Landesforstanstalt in Erfurt. Die Preise seien im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen - eine Fichte koste ab etwa 7,00 Euro pro laufenden Meter. Modebäume wie Nordmann- oder Nobilistanne sind bei Förstern aber kaum zu finden. Sie sind keine heimischen Baumarten.

  • Ein Zweig einer Fichte. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Zweig einer Fichte. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nur etwa 10 000 der insgesamt eine Million in Thüringen verkauften Weihnachtsbäume stammen den Angaben nach aus dem Staatswald, jedoch mit steigender Tendenz. Die Bäumchen für die Stube daheim fielen bei der winterlichen Waldpflege an oder stammten aus Arealen von Leitungs- und Stromtrassen, hieß es. Aus Sicherheitsgründen dürften Bäume dort nicht zu hoch werden und würden in Weihnachtsbaumgröße geerntet. Ökologisch seien Christbäume aus hiesigem Wald klar im Vorteil: Sie seien ungedüngt, ohne Pflanzenschutzmittel gewachsen und haben kurze Wege hinter sich, betonte ein Thüringenforst-Sprecher. Frisch geschlagen halten sie zudem länger ihre Nadeln.

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