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Umweltaktivisten demonstrieren gegen Autokaufprämie

02.06.2020 - Unter dem Motto «#Klimaziel statt Lobbydeal» haben sich am Dienstag nach Angaben der Veranstalter rund 50 Anhänger der «Fridays for Future»-Bewegung vor der Erfurter Staatskanzlei versammelt. Sie sprachen sich unter anderem gegen eine Kaufprämie für Neuwagen aus, da dadurch die notwendige Verkehrswende in weite Ferne gerückt werde. «Eine Abwrackprämie 2.0 wäre weder sozial, ökonomisch noch ökologisch zu rechtfertigen, sondern nur ein Geschenk für die stärkste Lobby», erklärte Anton Eisenbach, der in Erfurt Verkehrswesen studiert und zu den Organisatoren der Demonstration gehört. Er zeigte sich zufrieden mit der Zahl der Teilnehmer.

  • Aktivistinnen und Aktivisten von "Fridays for Future" demonstrieren vor dem Staatskanzlei in Erfurt. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Aktivistinnen und Aktivisten von "Fridays for Future" demonstrieren vor dem Staatskanzlei in Erfurt. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Protestierenden forderten weiter, dass alle Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft wegen der Corona-Pandemie mit den Zielen des Klimaschutzes vereinbar sein müssen. Mit den Förderungspaketen, die momentan geschnürt würden, bestünde ihrer Auffassung nach die einmalige Möglichkeit, die Wirtschaft nachhaltig und klimagerecht zu gestalten. Dafür müssten die Konjunkturmaßnahmen jedoch die Rechte zukünftiger Generationen, von Bewohnern der Entwicklungs- und Schwellenländer sowie von sozial benachteiligten Menschen im Blick haben.

Anlass des Protests war ein Treffen der Spitzen von Union und SPD in Berlin zum geplanten Konjunkturpaket, um die Wirtschaft anzukurbeln.

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