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Voigt für mehr Frauen in der Politik, aber gegen eine Quote

08.07.2020 - Thüringens CDU-Fraktionschef und Vize der Landespartei, Mario Voigt, hält nicht viel von einer Frauenquote in seiner Partei. «Ich finde, wir brauchen mehr Frauen in der Politik», sagte Voigt am Mittwoch in Erfurt. Er sei aber «kein großer Fan von Quoten». «Ich finde, es gilt, dass man die Frauen nicht dadurch kleiner machen sollte, indem ihre Qualität ein wenig hinter einer Quote zurücksteht. Sondern ich finde: Wir haben viele starke Frauen und denen auch die Chance zu geben, darum muss es gehen», sagte Voigt.

  • Mario Voigt, CDU-Fraktionsvorsitzender, spricht während einer Pressekonferenz im Thüringer Landtag. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mario Voigt, CDU-Fraktionsvorsitzender, spricht während einer Pressekonferenz im Thüringer Landtag. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In der Bundes-CDU wird derzeit eine stärkere Beteiligung von Frauen in der Partei diskutiert. Ein unter Federführung von CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak erarbeiteter Kompromiss sieht vor, dass es eine schrittweise Anhebung der Quote für Vorstandswahlen ab der Kreisebene gibt. So soll am 1. Januar 2021 eine Frauenquote von 30 Prozent gelten und zum 1. Januar 2023 eine Quote von 40 Prozent. Zum Jahresanfang 2025 gilt demnach eine Frauenquote von 50 Prozent. Die Regelung soll für Gruppenwahlen von Vorständen etwa für stellvertretende Vorsitzende und Beisitzer gelten. Für Einzelwahlen von Vorsitzenden, Mitgliederbeauftragten oder Schatzmeistern auf Bundesebene soll die Regelung nicht gelten. Bundesvorstand und die Delegierten beim Bundesparteitag müssten dem Vorschlag aber noch zustimmen.

Voigt sagte, die Union müsse sich beim Thema Frauen in Führungspositionen nicht vor anderen Parteien verstecken. Der Thüringer CDU-Fraktionschef führte als Beispiel die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als Beispiele an.

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