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Weiter Produktionseinschränkungen in Metallindustrie

20.10.2020 - Etwa jeder dritte Metall- und Elektrobetrieb in Thüringen muss einer Erhebung zufolge seine Produktion als Folge der Corona-Krise weiterhin einschränken. Das ergab eine am Dienstag in Erfurt veröffentlichte Umfrage des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie unter seinen Mitgliedern. Die Produktion auf Sparflamme habe Auswirkungen auf Umsatz und Beschäftigung.

  • Arbeiter gießen flüssiges Eisen in eine vorbereitete Form. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Arbeiter gießen flüssiges Eisen in eine vorbereitete Form. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

71 Prozent der Befragten rechneten mit einem durchschnittlichen Umsatzrückgang von 19 Prozent in diesem Jahr. In mehr als einem Drittel (36 Prozent) der Unternehmen gebe es Kurzarbeit zumindest für Teile der Belegschaft. Die Arbeitszeit werden im Schnitt um ein Viertel reduziert.

Aktuell würden in den befragten Firmen noch keine Kündigungen ausgesprochen, so der Arbeitgeberverband. Knapp 60 Prozent wollten 2021 an ihren Beschäftigungsplänen festhalten. 74 Prozent planten im kommenden Jahr ihr Ausbildungsniveau zu halten, fünf Prozent sogar eine Erhöhung.

Die Firmen setzten alles daran, ihre Beschäftigten zu halten, erklärte Verbands-Geschäftsführer Stephan Fauth. «Entscheidend ist jetzt, dass die Firmen liquide bleiben. Nur das sichert Arbeitsplätze.» Kostenintensive Forderungen bei Tarifverhandlungen setzten ein falsches Signal. Allerdings befürchte auch ein Viertel der Firmen, dass ihre Belegschaften verkleinert werden müssten.

Auf dem Weg zur wirtschaftlichen Erholung ist laut Verband die Automobilindustrie. Deren Kapazitätsauslastung habe sich verbessert. Allerdings sorge der zeitgleiche Zusammenfall von Konjunktureinbruch, Strukturwandel und Corona-Pandemie dafür, «dass es deutlich länger dauern wird, aus dieser Krise herauszukommen», so Fauth.

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