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Weitere Lockerungen: Spielplätze sollen wieder öffnen

30.04.2020 - Thüringens Ministerpräsident Ramelow (Linke) will weitere Schritte zur Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen gehen und Spielplätze im Freistaat wieder öffnen. Auch mehr Sportarten als bisher sollen wieder möglich sein.

  • Bodo Ramelow (Die Linke) steht vor einem blauen Hintergrund. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bodo Ramelow (Die Linke) steht vor einem blauen Hintergrund. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Thüringer sollen schon bald wieder Spielplätze besuchen und Individualsport im Freien treiben können. Das kündigte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) am Donnerstag nach einer Schaltkonferenz mit den Regierungschefs der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an. «Wir wollen auf den lokalen Ebenen Möglichkeiten einräumen, dass Spielplätze von Familien mit Kindern wieder besucht werden können», sagte Ramelow nach den Verhandlungen per Livestream.

Das Kabinett wollte sich noch am Donnerstag mit den neuen Regeln befassen. Der Regierungschef betonte, man wolle aber vermeiden, dass es zum Beispiel auf Spielplätzen zu großen Ansammlungen kommt. Ab wann die neuen Regeln gelten sollen, sagte Ramelow nicht, kündigte aber an, dass man in Thüringen «einzelnen Möglichkeiten noch in der nächsten Woche eine Chance geben» wolle, wie er sagte.

So sollen die Thüringer wieder Individualsport im Freien treiben dürfen. Als Beispiele für mögliche Sportarten nannte Ramelow Rudern, Segeln, Tennis, Leichtathletik, Reiten und «Sportarten, wo Menschen nicht zu dicht aufeinander kommen».

Zugleich betonte er, dass sich die Sporttreibenden später nicht in Gemeinschaftsräumen oder in Sanitäranlagen begegnen sollen.

Ramelow machte deutlich, dass es in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Risikoeinschätzungen gebe. Bayern und Baden-Württemberg hätten beispielsweise deutlich höhere Infektionsraten als Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt oder Thüringen. «Das kann uns trotzdem nicht beruhigen», sagte Ramelow. Am 6. Mai wolle man sich erneut mit der Kanzlerin und den Länderchefs beraten.

Ramelow deutete an, dass es perspektivisch auch Lockerungen für die Hotellerie und das Gastgewerbe geben könnte. Man wolle sich darauf vorbereiten, wie man «Gastronomie und Hotellerie mit einem Maßnahmenpaket in eine Situation bringen, dass wir Richtung Pfingsten und danach in Richtung Sommerurlaub eine sanfte Form von Urlaubsmöglichkeiten organisieren und zulassen wollen», sagte Ramelow. Es müsse aber beispielsweise geklärt sein, dass in einem Hotel dann kein Buffet stattfindet.

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