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Weiterhin Gewitter und starke Böen in Thüringen

11.02.2020 - Sturmtief «Sabine» wirkt in Thüringen nach. Im Bahnverkehr gab es teilweise noch Behinderungen, zudem bleibt das Wetter nass und ungemütlich.

  • Ein Schild mit dem Hinweis «Sturmschäden» steht an einer gesperrten Straße. Foto: Tobias Hase/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Schild mit dem Hinweis «Sturmschäden» steht an einer gesperrten Straße. Foto: Tobias Hase/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Erfurt (dpa/th) - Das Orkantief «Sabine» beeinflusst weiterhin das Wetter in Thüringen. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, wurden auch am Dienstag weiterhin Gewitter und Sturmböen aus Südwest erwartet, in den Kammlagen des Thüringer Walds auch schwere Sturmböen. In der Nacht zum Mittwoch lässt der Wind nach, es gibt weiterhin stürmische Böen im Tiefland und Sturmböen im Thüringer Wald.

Während die Deutsche Bahn eine Normalisierung des Zugverkehr meldete, gab es bei der Erfurter Bahn auch am Dienstag noch Einschränkungen. In Richtung Hof war die Strecke wegen eines umgestürzten Baums gesperrt. Mehrere Züge fielen deshalb aus. Auch in anderen Teilen des Netzes der Erfurter Bahn kam es nach Angaben des Unternehmens zu witterungsbedingten Behinderungen.

Unterdessen werden die Schäden beseitigt, die «Sabine» angerichtet hat. In Weimar riss der Orkan bei einem Wohnhaus einen großen Teil des Daches herunter, was wiederum ein Nachbargebäude stark beschädigte. Die Feuerwehr kümmerte sich um die notwendige Absicherung.

In Bad Salzungen bekam eine 60-jährige Transporterfahrerin den Einfluss von «Sabine» zu spüren. Der Sturm hatte eine Ampel so verdreht, dass die Frau das Lichtzeichen nicht mehr erkennen konnte. Deshalb fuhr sie bei Rot auf eine Kreuzung, wo sie mit dem Auto eines 64-Jährigen kollidierte. Dabei wurde ein 9 Jahre alter Junge in dem Auto leicht verletzt.

In Suhl gingen einem 26-Jährigen die Aufräumarbeiten der Feuerwehr nach dem Sturm offenbar nicht schnell genug. Die Feuerwehrleute seien am Montag gerade damit beschäftigt gewesen, eine auf die Straße gestürzte Tanne zu beseitigen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Während dieser Zeit konnten weder Fahrzeuge noch Fußgänger die Einsatzstelle passieren. Den 26-Jährigen, der zu Fuß unterwegs war, machte das nach Angaben der Polizei so aggressiv, dass er nach den Feuerwehrleuten schlug.

Trotz der zum Teil kräftigen Niederschläge ist die Hochwasserlage in Thüringen derzeit noch völlig entspannt. Nach Angaben der Hochwassernachrichtenzentrale liegen die Pegel der Flüsse momentan noch unter dem festgelegten Wasserstand, bei dem eine Meldung erfolgen würde.

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