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Weniger Patienten in Krankenhaus-Notaufnahmen

27.10.2019 - Weimar (dpa/th) - Der Ansturm von Patienten auf die Notaufnahmen der Krankenhäuser ist in Thüringen vorerst gebremst. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) gehen die Zahlen der Menschen, die außerhalb und auch während der Sprechzeiten von Arztpraxen eine Notaufnahme aufsuchen, seit zwei Jahren spürbar zurück. 2018 kamen rund 246 000 Patienten nach oder während der Sprechzeiten von Arztpraxen in eine Notfallambulanz, 2017 waren es rund 255 000. Seit 2013 war diese Zahl stets gestiegen. Den höchsten Wert erreichte sie 2016 mit 275 000 Patienten.

  • Eine Ärztin hält ihr Stethoskop in der Faust. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Ärztin hält ihr Stethoskop in der Faust. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zu den Gründen für den Rückgang äußerte sich die KV nicht. «Wir stellen das nur fest», sagte ein Sprecher. Der Andrang in den Klinik-Notfallambulanzen sorgt seit Jahren für Diskussionen. Auch der von der KV organisierte Bereitschaftsdienst der Arztpraxen nachts, an Wochenenden und Feiertagen wird weniger in Anspruch genommen. 2018 wurden 252 000 Menschen im Bereitschaftsdienst behandelt, nach 271 000 ein Jahr zuvor.

Der Bereitschaftsdienst ist unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117 erreichbar. In Thüringen gehen diese Anrufe seit 2016 direkt bei einer KV-Vermittlungszentrale ein. Medizinisch geschultes Personal vermittelt dort je nach Dringlichkeit einen ärztlichen Hausbesuch, informiert den Rettungsdienst oder die Patienten über die nächstgelegene Notdienstsprechstunde, die sie besuchen können.

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